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Jetzt kommt Phönix!

Neuigkeiten

Jetzt kommt Phönix!

Heimspiel gegen die Lübecker am Samstag

19. September 2026

Wie Phönix aus der Asche hat der 1. FC Phönix Lübeck am Mittwoch mit einem 9:0-Sieg und dem endgültigen Vordringen in die Spitzengruppe der Regionalliga Nord für Furore gesorgt. Ausgerechnet jetzt gastieren die Hansestädter beim SC Weiche Flensburg 08, der zeitgleich die erste Niederlage einstecken musste. Bevor es für unsere Mannschaft am Samstag ab 14 Uhr im Manfred-Werner-Stadion die nächste große Bewährungsprobe geben wird, haben wir für Euch wieder ein paar Fakten zusammengestellt.

 

Zur Lage: Schöningen gewinnt Spitzenspiel

Das Spitzenspiel der Regionalliga Nord der beiden einzig bis dahin noch ungeschlagenen Mannschaften gewann die FSV Schöningen am Mittwochabend gegen den SC Weiche Flensburg 08 vor 1.180 Zuschauern mit 2:1. Damit setzte sich die FSV selbst an die Tabellenspitze. Der VfB Oldenburg nutzte die Gunst der Stunde, gewann vor 1.214 Fans mit 4:0 beim Bremer SV und konnte sich damit auf Platz zwei verbessern. Im Erfolgsmodus blieben die Verfolger Drochtersen/Assel und Phönix Lübeck. Am Dienstagabend bereits führte die SV Drochtersen/Assel ihren Lauf fort. Sie fegte Kickers Emden, u. a. mit einem Fünfer-Pack von Tom Sanne, mit 8:2-Toren vom Platz. Noch einen drauf setzte Phönix Lübeck mit dem 9:0-Sieg gegen den SV Todesfelde.

Eine Ernüchterung gab es für Hannover 96 II. Die Zweitliga-Reserve brachte gegen den noch immer sieglosen VfB Lübeck eine 2:0-Führung nicht ins Ziel, musste sich noch mit einem 2:2-Remis zufriedengeben. Für Aufsteiger Eimsbüttel fiel die Ernüchterung nach einer 2:0-Halbzeitführung noch krasser aus. Gegen Werder Bremen II wurde zuhause mit 2:4-Toren verloren. Ein Aufatmen gab es in Jeddeloh II, wo der DFB-Pokal-Sechzehntelfinalist nach der Halbzeit einen 5:0-Sieg gegen Delmenhorst herausschoss. Zum Torreigen trugen auch Norderstedt und der HSC Hannover bei, die sich 3:3-unentschieden trennten. Außerdem kassierte der Hamburger SV II im Derby gegen den FC St. Pauli II eine 0:3-Schlappe.

Da es sich beim 10. Spieltag um den Abschluss einer „englischen Woche“ handelt, gibt es keine Spiele am Freitagabend. Am Samstag machen dann Weiche und Phönix in einem schleswig-holsteinischen Landesduell und Verfolgerduell sowie der VfB Lübeck und der Bremer SV jeweils ab 14 Uhr den Anfang. Um 15 Uhr trifft die U 23 von Hannover 96 auf den zuletzt arg gebeutelten SV Todesfelde. Gleich drei Spiele gibt es ab 18 Uhr, darunter das Derby zwischen dem VfB Oldenburg und dem SSV Jeddeloh II. Außerdem empfängt Kickers Emden den neuen Spitzenreiter FSV Schöningen und Drochtersen/Assel erwartet den FC St. Pauli II.

Dreimal wird dann am Sonntag gekickt. Zwischen Delmenhorst und Eimsbüttel gibt es ein Aufsteiger-Duell zweier zuletzt Gestrandeter. Ebenfalls um 14 Uhr geht es zwischen Norderstedt und Werder Bremen II los. Erst ab 16 Uhr werden der HSC Hannover und der Hamburger SV II den zehnten Spieltag und damit die „englische Woche“ beschließen.

 

Zum Gegner: seit Jahren konstant oben dabei

Bislang läuft es beim 1. FC Phönix Lübeck – und jetzt umso besser! Die Mannschaft steht – wie Weiche – im Landespokalhalbfinale, wo sie im März 2027 auf den Oberligisten Oldenburger SV treffen wird. In der ersten DFB-Pokalrunde kam zwar gegen den SC Paderborn 07 (2:4) das Aus, aber die „Adlerträger“ präsentierten sich gegen den Bundesliga-Aufsteiger sehr gut. In der Liga gab es einzig in Drochtersen (1:2) eine Niederlage. Die Punktverluste beim Bremer SV (0:0) und beim FC St. Pauli II (2:2) waren vermeidbar. Souverän hingegen wurden die Auftritte zuhause gegen Jeddeloh II (2:0) und den Stadtrivalen VfB (4:0) sowie beim HSC Hannover (3:0), bei Werder Bremen II (2:0) und – trotz des Gegentors – bei Eimsbüttel (3:1) gemeistert. Jetzt gab es gegen Todesfelde zudem ein mehr als souveränes 9:0. Insgesamt zeigt sich: Die Defensive von Phönix wird schwer zu knacken sein, und nun treffen sie auch vorn. Es dürfte für unsere Mannschaft am Samstag enorm schwer werden!

Seit Ende der vergangenen Saison hält Kevin Wölk als verantwortlicher Trainer das Zepter in den Händen. Nach dem Landespokalsieg vom Mai 2026 wurde aus dem Interims- auch der Cheftrainer. Unmittelbar vor dem Liga-Start wählte er in einem Interview für die „Lübecker Nachrichten“ deutliche Worte, was die Saison-Erwartungen von Phönix betrifft. Kevin Wölk antwortete auf die Frage, inwieweit Phönix um die Meisterschaft spielen könne: „Ob wir am Ende ganz oben stehen, hängt von harter Arbeit und Konstanz über 34 Spieltage ab. Wenn wir unser Potenzial ausschöpfen, müssen wir uns aber vor keiner Mannschaft in dieser Liga verstecken.“ Und auf die Frage nach dem Saisonziel wurde er ebenfalls deutlich: „Wir hätten bei der Kaderplanung etwas falsch gemacht, wenn wir nicht den Anspruch hätten, ganz oben mitzuspielen. Nach drei Top-5-Platzierungen in Folge ist das ein realistisches Ziel. Außerdem wollen wir den Landespokal verteidigen und erneut die erste Runde des DFB-Pokals erreichen.“

Hatte schon sein Vorgänger Christiano Adigo ein sehr begabtes Ensemble zur Verfügung, verstärkte Phönix den Kader im Sommer durch einige hochkarätige Zugänge weiter. So kamen Außenverteidiger Daniel Haritonov vom Drittliga-Aufsteiger SV Meppen, der Spielmacher Julian Boccaccio vom VfB Oldenburg sowie die beiden Außenstürmer Miguel Fernandes von Drochtersen/Assel und Ousman Touray aus Schöningen. Es waren allesamt namhafte Verpflichtungen und somit zugleich klare Ansagen an die Liga. Hier möchte jemand nicht nur im vorderen Mittelfeld mitkicken, sondern oben richtig angreifen.

Insgesamt waren es zehn „Neue“, die im Sommer kamen. Dabei waren herausragende Kicker schon zuvor im Aufgebot von Phönix, so Innenverteidiger Jannes Vollert, der aktuell nach Verletzung noch an der Rückkehr arbeitende Joshua Krüger, Michel Dammeier, der etatmäßige Kapitän Fabio Maiolo, Julius Kliti oder die Stürmer Jonathan Stöver, Julian Makvoort, Benjamin Luis und Anton Ihde. Sie alle haben sich in der Regionalliga Nord bereits einen Namen gemacht.

Ein Flensburger, der Phönix Lübeck sehr gut kennt, ist unser etatmäßiger Kapitän Kevin Ntika. Der Innenverteidiger sagte im Interview für unser Stadionmagazin „Steilpass“ über seine zwei Jahre an der Trave: „Meine Zeit dort war großartig: mit dem Pokalsieg und dem DFB-Pokal-Spiel gegen Dortmund. Ich habe dort Freundschaften geschlossen und bewahre gute Erinnerungen.“ Und über den kommenden Gegner sagt unser Spieler mit der Trikotnummer fünf: „Es ist eine starke Mannschaft; ein Team, das seit einigen Jahren eingespielt ist.“

 

Unsere Mannschaft: wieder aufstehen!

Am Mittwochabend kassierte Weiche im zehnten Pflichtspiel die erste Saisonniederlage, die vor allem deshalb bitter war, weil unsere Mannschaft das Geschehen anfangs dominierte, dann etwas aus der Hand gab und letztlich kurz vor Schluss nach einem Standard das entscheidende Gegentor kassierte. „Wir haben uns für den riesigen Aufwand, den wir betrieben haben, nicht belohnt“, ärgerte sich Cheftrainer Tim Wulff. Jetzt käme es aber darauf an, nicht lange zu hadern, sondern gleich an das nächste Spiel zu denken. Viel Zeit blieb und bleibt nach der Rückkehr am frühen Donnerstagmorgen nicht, um aufzustehen und die Krone zu richten.

Personell dürfte sich bis Samstag wenig tun. Torben Marten, der am Montag einen Trainingsversuch abgebrochen hatte, dürfte am Samstag noch nicht in den Kader zurückkehren. Dafür wird Nils Bock, der aufgrund seiner Ausbildung nicht nach Schöningen mitgereist war, sicherlich wieder zur Verfügung stehen.

In Schöningen war der etatmäßige Kapitän Kevin Ntika erstmals nach Verletzungspause wieder dabei. Der Ex-Lübecker sagte im Interview für unser Stadionmagazin „Steilpass“ über das Spiel am Samstag: „Wir müssen konzentriert und bereit sein, unseren besten Fußball zu spielen. Ich konzentriere mich aber lieber auf uns selbst als auf den Gegner.“ Tippen möchte unser Kapitän nicht. Doch er sagt ganz klar: „Ich gehe in jedes Fußballspiel mit einem einzigen Ziel: es zu gewinnen!“

Zwischen Phönix und Weiche hat es bislang zwölf Spiele in der Regionalliga mit fünf Flensburger und vier Lübecker Siegen gegeben. Allerdings: Seit sechs Spielen ist Weiche gegen Phönix sieglos und kassierte gerade zuhause mit 0:5 (06.10.2023) und 2:5 (26.07.2025) zwei böse Schlappen, sodass das Torverhältnis mit 18:22 für die Gäste des Samstags spricht. Von bislang fünf Partien im Manfred-Werner-Stadion gewann Weiche nur eine einzige: mit 2:0 am 26. August 2022. Die beiden Landespokal-Halbfinalisten könnten sich günstigenfalls im Mai 2027 im Endspiel erneut begegnen. Sie trafen sich bereits am 27. Juni 2021 im Pokalfinale unter Corona-Bedingungen in Malente, als Weiche mit 2:1 n. V. gewann.

 

Hinweise für alle Fans: Live ist nur im Manfred-Werner-Stadion!

Das Spiel wird am Samstag, 19. September 2026, um 14 Uhr im Manfred-Werner-Stadion angepfiffen. Schiedsrichter der Partie ist Marvin Vogt (SV Börnsen 1948), der von Marco Kulawiak (FC St. Pauli) und Mark Niklas Späth (VfL Lohbrügge 1892) an den Linien assistiert wird.

Mehr Informationen rund um das Spiel und den Gegner sowie u. a. das vollständige Interview mit unserem Kapitän Kevin Ntika gibt es in unserem Stadionmagazin „Steilpass“, das hier zu finden ist: weiche-liga.de/steilpass/.

Tickets zum Spiel gibt es wie üblich in den Kategorien Stehplatz/Sitzplatz ohne Dach und Sitzplatz mit Dach an der Stadionkasse, sehr gern aber auch schon vorab im Netz unter https://www.etix.com/ticket/v/12803/manfredwernerstadion-sc-weiche-flensburg-08performance_id=38987573&country=DE&language=de. Weil am 20. September Weltkindertag ist, haben für dieses Spiel alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren freien Eintritt für die Kategorie Stehplatz/Sitzplatz unüberdacht.

Wer die Partie nicht live im Stadion verfolgen kann, hat die Möglichkeit, sich hinter einer Bezahlschranke den kommentierten Livestream mit von handgeführter Kamera auf dem neuen zentralen Vermarktungskanal der Regionalliga Nord über den Anbieter LEAGUES (www.leagues.football/rlnord) anzuschauen. Ihr gelangt zum Stream ebenso, wenn Ihr über unsere Homepage (weiche-liga.de) auf den Button „Weiche 08 TV“ geht. Auf fussball.de bieten wir zudem einen Liveticker an. Ferner werden wir Infos zu Aufstellung, Spielbeginn, Halbzeit und Abpfiff wie gehabt auf unseren Social-Media-Kanälen geben. So richtig „live“ ist allerdings nur der Stadionbesuch.

Fans des 1. FC Phönix Lübeck beachten bitte, dass die Stadionadresse Bredstedter Straße 2 wie die gesamte Bredstedter Straße als Anwohnerstraße keinerlei Parkplätze bietet. Bitte benutzt die ausgewiesenen Parkplätze in der Otto-Hahn-Straße. Sie sind kostenlos.

Fans, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, können ab dem Bahnhof Flensburg oder dem Zentralen Omnisbusbahnhof (ZOB) in der Innenstadt die Buslinie 12 bis zur Haltestelle „Bredstedter Straße“ nutzen.

Fans des SC Weiche können sich gern an unseren Fanbeauftragten unter fanbetreuung@weicheflensburg08.de wenden.

Ein Hinweis zum Wetter: Für den Samstagnachmittag ist mit Temperaturen von um die 17 Grad zu rechnen. Leichter Regen kann nicht ausgeschlossen werden. Einem Stadionbesuch sollte dennoch nichts entgegenstehen.

Wir freuen uns über Euren Besuch und wünschen allen Fußballfans einen schönen Samstagnachmittag in unserem Manfred-Werner-Stadion.