SC Weiche Flensburg 08
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Torfestival bei Inter Türkspor

  Oberliga

Für Oberligist SC Weiche Flensburg 08 II ist die fußballlose Winterzeit vorbei. Mit einem hoch verdienten 6:3 (2:2)-Erfolg bei Inter Türkspor Kiel starteten die von vier Regionalliga-Spielern unterstützten Schützlinge von Thomas Seeliger erfolgreich in die Restrunde. Fazit vom SC-Coach: „Ohne überheblich sein zu wollen, hätte der Sieg noch höher ausfallen können.“

Auf dem gut bespielbaren Kunstrasen ließen sich die Gäste vom Dauerregen nicht stören. Schon in der 4. Minute besorgte Tayfun Can mit einem gefühlvoll getretenen 18-Meter-Freistoß die Führung. Nach elf Minuten erhöhte Nicholas Holtze, der in der kommenden Saison zum Liga-Konkurrenten TSB Flensburg wechseln wird, nach Rückpass von Marcel Cornils auf 2:0. In der Folgezeit hatten die Flensburger beste Möglichkeiten, die Führung auszubauen, aber sie gingen zu fahrlässig mit ihren Chancen um: Holtze (7., 8.), Can (25.) und Cornils (29., 39.) trafen nicht.

Das bestraften die Hausherren in der 31. Minute. Dem Ex-Weicher Steffen Bruhn gelang mit dem ersten Torschuss der Platzherren der Anschlusstreffer. Und es kam noch schlimmer für die Gäste, als Coskun Yamak einen Eckball zum 2:2 einköpfte. Seeliger kommentierte: „Die beiden Tore haben den Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt.“

Aber der SC-Coach fand in der Kabine die richtigen Worte. Seine Mannschaft startete mit viel Elan in die zweiten 45 Minuten. Marcel Cornils, der aus einer geschlossen auftretenden Gäste-Elf heraus ragte, leitete mit dem erneuten Führungstreffer (58.) den Torreigen zum deutlichen Triumph ein. Innerhalb von nur zehn Minuten machten Holtze (68.), Cornils (69.) und der ebenfalls überzeugend agierende Fabian Arndt (78.) das halbe Dutzend voll. Der dritte Treffer der Gastgeber von Driton Gashi (86.) war nur noch Ergebniskosmetik. Am Ende war Seeliger hoch zufrieden: „Insbesondere hat mir gefallen, wie meine Mannschaft den Ausgleich kurz vor der Pause weggesteckt hat und in der zweiten Halbzeit zurückgekommen ist.“

Der starke Marcel Cornils befand: „Der zweite Abschnitt der ersten Halbzeit war schon ein bisschen nachlässig und für die Moral nicht ganz so gut. Aber um so besser sind wir aus der Halbzeit gekommen. Wir haben deutlich geordneter gespielt“, sagte er. Inter gab in einem insgesamt sehr guten Oberliga-Spiel nicht auf, war aber der Flensburger Taktik – kompakt und solide in der Defensive mit schnellem Umschaltspiel in die Offensive – nicht gewachsen.

„Wir haben viel zu einfach die Gegentore bekommen. Wir waren nach vorne zu naiv, haben zu viel durchs Zentrum gespielt und dadurch dann auch, wo die Räume eng waren, Ballverluste gehabt. Der Gegner  spielt halt über die schnellen Leute und hat uns gnadenlos ausgekontert. Das ist die Klasse der Flensburger Mannschaft“, analysierte Kiels Trainer Özcan Atasoy.

Bericht aus dem Flensburger Tageblatt vom 12. März 2018

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