SC Weiche Flensburg 08
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Schöner Abschluss eines phantastischen Jahres

  Spielinfo

SC Weiche Flensburg 08 – 1. FC Germania Egestorf/Langreder 4:0 (0:0)

Mit einem 4:0-Heimsieg gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder im 46. Pflichtspiel seit dem 5:3-Sieg gegen Braunschweig II vom 20. März schloss der SC Weiche Flensburg 08 ein phantastisches Jahr 2018 ab. Bei erneut regnerischem Spätherbstwetter sahen 558 Zuschauer im Manfred-Werner-Stadion eine flotte Partie mit einem klaren Sieger, der aber mehr als eine Stunde lang vergeblich gegen eine lange Zeit gut organisierte Germania-Elf anrannte. Am Ende gelang nicht nur die Revanche für die 0:1-Hinspielniederlage auf den Tag genau vor vier Monaten und im dritten Heimspiel gegen Egestorf der dritte „Dreier“. Weiche stoppte zugleich den Erfolgszug der „Mannschaft der Stunde“, die zuletzt unter ihrem neuen Trainer Paul Nieber fünfmal in Folge siegreich war. Erfreulicherweise blieb nicht nur die Partie äußerst fair. Auch die sieben mitgereisten Germania-Fans trugen zur guten Stimmung unter dem Tribünendach bei, wobei sich nach dem Schlusspfiff sogar der Sprecher vom Egestorfer Stadion an der Ammerke via Mikrophon für die Gastfreundschaft der Flensburger bedankte. Eine tolle Geste!

 

Gegenüber dem torlosen Gastauftritt bei Hannover 96 II vor einer Woche liefen drei neue Spieler in der Startelf auf. Für Finn Wirlmann, Jannis Pläschke und Gary Noël begannen der etatmäßige Kapitän Christian Jürgensen nach abgesessener „Gelb“-Sperre, Ilidio Pastor Santos und Gökay Isitan. Vor Torhüter Florian Kirschke verteidigte die Dreierkette mit Torge Paetow (rechts), Patrick Thomsen (zentral) und Christan Jürgensen (links). Das zentrale Mittelfeld wurde von Nedim Hasanbegovic (eher defensiv), Jannick Ostermann und Dominic Hartmann (eher offensiv) besetzt. Die Außenbahnen bearbeiteten Ilidio Pastor Santos (rechts) und Florian Meyer (links). Marvin Ibekwe und Gökay Isitan bildeten die Doppelspitze. Eingewechselt wurde zunächst Nico Empen für Florian Meyer, wobei der Ex-St.-Paulianer in die Spitze und Marvin Ibekwe zurück auf die Bahn ging. Dazu tauschten Ilidio Pastor Santos (nun links) und Marvin Ibekwe (rechts) auf den Bahnen die Seiten. Schließlich wurden noch Hendrik Ostermann für Zwillingsbruder Jannick und Kevin Njie für Marvin Ibekwe eingewechselt. Außer Ersatztorhüter Raphael Straub blieben Finn Wirlmann, Jannis Pläschke und Gary Noël auf der Bank. Im 18er Kader fehlten neben dem angeschlagenen Jonas Walter auch Joël Keller, Kevin Schulz, Tim Wulff und Jannik Drews.

 

Durfte man eigentlich zwei gut sortierte Mannschaften und damit ein langes Abtasten erwarten, so nahm die Partie auf dem gut bespielbaren, aber im Verlauf der 90 Minuten immer tiefer werdenden Platz etwas überraschend gleich ordentlich Tempo auf. Unsere Mannschaft kombinierte in den ersten 30 Minuten flüssig und elanvoll, wobei sich hier gerade anfangs Florian Meyer, Dominic Hartmann und Gökay Isitan meistens über halblinks hervortaten. Gökay Isitan war es auch, der nach einem Zuspiel von Florian Meyer in die Tiefe und Doppelpass mit Dominic Hartmann den Kasten mit einem Schlenzer nur knapp verfehlte (9.). Wenig später setzte Florian Meyer mit einem Pass in die Tiefe Christian Jürgensen ein, dessen Eingabe Torhüter Schöttelndreier vor ein paar Probleme stellte. Allerdings ging auch die Fahne des Assistenten an der Linie hoch (11.). Dann parierte Schöttelndreier zwei Flachschüsse von Jannick Ostermann sicher, den zweiten nach lupfender Vorarbeit von Dominic Hartmann (14., 15.). Während Dominic Hartmann vom Strafraum (21.) und Gökay Isitan (22.) den Kasten nicht trafen, war dann zweimal wieder Germania-Schlussmann Schöttelndreier gefordert. Erst parierte er den Abschluss des fleißigen Gökay Isitan (29.), dann war er bei einer gefährlichen Eingabe von Marvin Ibekwe von rechts vor Gökay Isitan am Ball; der Nachschuss von Dominic Hartmann wurde geblockt (32.). Insgesamt machte Weiche das Spiel, eroberte immer wieder vor allem über Jannick Ostermann und Nedim Hasanbegovic schnell die Bälle im Mittelfeld, aber die ganz großen Torgelegenheiten blieben aus. Nach der dynamischen ersten halben Stunde flachte die Partie allerdings etwas ab. Chancen gab es für die Flensburger bis zum Pausenpfiff nicht mehr.

 

Auf der anderen Seite tauchte der „1. FC GEL“ nur gelegentlich vor dem Kasten von Florian Kirschke auf. Meistens schlug Germania die eroberten Bälle von hinten einfach lang nach vorn, wo sich besonders Homeier auf der rechten Seite ziemlich verloren vorgekommen sein muss. Chancen für die Gäste hatte dann auch einzig der Sturmpartner von links, Beismann. Er war nach einer unglücklichen Abwehraktion im Flensburger Zentrum vielleicht etwas zu überrascht, als ihm der Ball vor die Füße tropfte, sodass er ihn aus acht Metern überhastet über den Kasten drosch (12.). Dann nahm er einen Ball auf halblinks direkt aus der Drehung, doch Florian Kirschke tauchte ab, hielt sicher (27.). Und schließlich wurde Beismann von Torge Paetow auf halbrechts im letzten Moment geblockt (45.). So ging es torlos in die Kabinen.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit setzte Weiche den Gast gleich wieder unter Druck und buchte Chancen. Nach einem Eckstoß von Gökay Isitan köpfte Patrick Thomsen die Kugel per Aufsetzer knapp vorbei; die Grätsche von Christian Jürgensen am zweiten Pfosten ging ins Leere (48.), dann tauchte Nedim Hasanbegovic nach einem weiten Einwurf von Torge Paetow auf halbrechts in günstiger Schussposition auf, brachte die Kugel aber nicht im Kasten unter (49.). Als Marvin Ibekwe stark über links dribbelte, setzte Jannick Ostermann den Kopfball im Zentrum zu hoch an (52.).

 

Es folgte eine Phase, in der Egestorf besser im Spiel schien. Als Novotny auf Engelking durchsteckte, parierte Florian Kirschke stark zum Eckstoß (53.). Beim direkten Freistoß von Teichgräber hatte der SC-Schlussmann Glück, denn der geblockte Schuss verfehlte nur knapp das Tor (62.). Schließlich setzte Beismann aus halbrechter Position die Kugel vorbei (63.).

 

Die Partie ging in die entscheidende Phase. Und Weiche hatte nun mehr zum Zusetzen. Gökay Isitan wurde zum Eckstoß geblockt (68.). Diesen brachte Florian Meyer von rechts vor das Tor, der Kopfball vom Christian Jürgensen wurde noch von der Linie geholt (68.). Bei dem dann folgenden Eckstoß, wieder von Florian Meyer getreten, fiel die Kugel Christian Jürgensen vor die Füße, und mit einem schönen Lupfer ins lange Eck stellte der Flensburger Kapitän endlich auf 1:0 (69.). Auf der Gegenseite vergab Beismann gleich die Chance zum postwendenden Ausgleich (70.), doch Weiche dominierte nun das Geschehen. Als sich Ilidio Pastor Santos über links durchsetzte, verpasste Gökay Isitan im Zentrum noch das 2:0 (72.). Der Treffer war aber fällig, als Jannick Ostermann einen Ball per Kopf auf den unmittelbar nach dem Führungstreffer eingewechselten Nico Empen ablegte. Der Stürmer hielt von halbrechts auf das lange Eck, Torhüter Schöttelndreier konnte nur nach vorn abklatschen, Christian Jürgensen staubte zum 2:0 ab (76.). Und nun lief es endgültig beim Gastgeber. Nico Empen holte sich einen langen Ball von Marvin Ibekwe auf Rechtsaußen, brachte die Kugel flach vor das Tor, wo Gökay Isitan den Ball gewitzt zum 3:0 durch die Beine von Schöttelndreier schob (81.). Schließlich belohnte sich Nico Empen selbst. Gökay Isitan war über links durch, brachte die Kugel zurück zu Dominic Hartmann, der Nico Empen auf halbrechts einsetzte. Und der Ex-St.-Paulianer hatte nun die Ruhe weg, drehte sich noch um einen Gegenspieler und schob die Kugel an Schöttelndreier vorbei zum 4:0-Endstand ins Netz (89.).

 

Unsere Mannschaft trat sehr geschlossen auf. Während vor der Pause beispielsweise Florian Meyer oder Dominic Hartmann viele Impulse setzen konnten, verdienten sich letztlich auf Flensburger Seite Doppeltorschütze Christian Jürgensen, Jannick Ostermann und Gökay Isitan die besten Noten. Nico Empen konnte sich bei seinem nur knapp 20minütigen Einsatz mit zwei Torvorlagen und einem Treffer ebenfalls empfehlen. Bei den Gästen waren lange Zeit die beiden Innenverteidiger Gaida (rechts) und Schlömer (links) Garanten der guten Abwehrarbeit. Der eine Viertelstunde vor Schluss überraschend ausgewechselte Beismann blieb der auffälligste Angreifer der Germania. Zudem konnte sich Torhüter Schöttelndreier mit einigen Paraden auszeichnen.

 

Die Regionalliga geht nach knapp zwei Dritteln absolvierter Partien nunmehr in die verdiente Winterpause. Erst in elf Wochen steht der 23. Spieltag und damit die Partie bei Schwarz-Weiß Rehden im Landkreis Diepholz auf dem Programm. Am Sonnabend, 23. Februar 2019 (15 Uhr), wird Weiche in den Waldsportstätten von Rehden gastieren, wo unsere Mannschaft zuletzt am 2. September 2017 mit 1:3 verloren hatte. Das Spiel der Hinrunde der laufenden Saison am 25. August 2018 hatte Weiche hingegen nach Toren von Nico Empen (45.) und Florian Meyer (71.) bei einem Gegentreffer von Shinji Yamada (51.) mit 2:1 gewonnen. Auf den nächsten öffentlichen Auftritt des SC Weiche müssen die Fans allerdings nicht so lange warten. Am 5. Januar 2019 startet unsere Mannschaft beim SHFV-Lotto-Hallenmasters ab 17.45 Uhr in der sicherlich wieder vollbesetzten Kieler Sparkassenarena als Titelverteidiger in das neue Jahr.

 

Weiche: Kirschke – Paetow, Thomsen, Jürgensen (Kap.) – Pastor Santos, J. Ostermann (85. H. Ostermann), Hasanbegovic, F. Meyer (69. Empen) – Hartmann – Ibekwe (89. Njie), Isitan.

 

Tore: 1:0 Jürgensen (69.), 2:0 Jürgensen (76.), 3:0 Isitan (81.), 4:0 Empen (89.).

 

Zuschauer: 558, darunter sieben Egestorfer, im Manfred-Werner-Stadion, Flensburg-Weiche.

 

Schiedsrichter: Axel Martin (TSG Nordholz/Schiffdorf), mit souveränem, überzeugendem Auftritt, beließ es bei einmal „Gelb“ für Dismer (taktisches Foul an Isitan, 28.).

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Verstanden!