SC Weiche Flensburg 08
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Nullnummer der besseren Art

  Oberliga

Keine Tore, kein Sieger: Die Partie der Fußball-Oberliga zwischen SC Weiche Flensburg 08 II und Inter Türkspor Kiel endete leistungsgerecht 0:0. Dabei hatten beide Teams gute Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden, aber sie waren einfach im Abschluss zu schwach.

Dennoch befand Inter-Coach Öczan Atasoy: „Das war ein 0:0 der besseren Art.“ SC-Trainer Thomas Seeliger erklärte nach dem Schlusspfiff: „Wer das erste Tor geschossen hätte, wäre auch als Sieger vom Platz gegangen.“ Da man im Konjunktiv bekanntermaßen kein Spiel gewinnt, endete es letztlich auch torlos.

Dabei waren die Hausherren im ersten Abschnitt die bessere Mannschaft. Sie setzten die Gäste schon in deren Hälfte unter Druck, sodass diese im Spielaufbau nachhaltig gestört wurden. Kieler Torchancen, bis auf ein 25-Meter-Freistoß von Benjamin Petrick (18.), der das Tor knapp verfehlte, gab es nicht.

Anders der Sport-Club. Innerhalb von sieben Minuten erspielte er sich drei Hochkaräter. Gegen die löchrige Fünferkette von Inter funktionierte es immer nach dem gleichen Muster. Mit Pässen in die Schnittstellen wurde der gegnerische Defensivverband ausgehebelt. Zunächst bediente Marcel Cornils Sebastian Kiesbye, der völlig freistehend links das Tor verfehlte (28.). Sekunden später schob Jannik Drews das Leder am langen Pfosten vorbei. Dann bediente Karli Melfsen Drews maßgerecht, aber wieder schob er das Leder vorbei (35.). Inter Sportlicher Leiter Harry Witt war sichtlich bedient: „Wir müssen nicht mit einer Fünferkette spielen, wenn wir dem Gegner solche Räume anbieten.“

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild. Die Landeshauptstädter wurden stärker. Pech hatte Alban Jashari, der mit einem Heber nur die Latte traf (48.). Dann verdaddelte der insgesamt unsicher wirkende SC-Keeper Mats Hinrichs im eigenen Strafraum den Ball, Jashari lupfte das Leder aufs gegnerische Tor, aber mit einem Hechtsprung köpfte Brian Jungjohann es vor der Torlinie zur Ecke (54.).

In der 67. Minute verpassten Freund und Feind nach einer Cumur-Ecke das Spielgerät, das  gegen den Pfosten prallte. Einen Abschluss von Driton Gashi klärte Sebastian Tramm in höchster Not im eigenen Fünfmeterraum (69.). Die Hausherren zeigten im Umschaltspiel gute Ansätze, aber liefen ein ums andere Mal ins Abseits. Seeliger: „Wir konnten die Harakiri-Abseitsfalle von Inter nicht überwinden.“ Dennoch hatten sie noch eine Großchance. Nach einer Melfsen-Ecke köpfte SC-Kapitän Thomas Carstensen aus kurzer Distanz neben das Tor (84.).

Kommentar von Atasoy: „Wir hatten nach der Pause zwar ein Chancenplus, aber insgesamt bin ich mit dem Unentschieden zufrieden.“ Seeliger resümierte: „Mit der ersten Halbzeit war ich zufrieden, mit der zweiten nicht. Es ist ein gerechtes Remis.“

Bericht aus dem Flensburger Tageblatt vom 20. August 2018, Autor: Wilfried Simon

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