SC Weiche Flensburg 08
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Weiche gewinnt Langzeitderbytest

  Spielinfo

TSB Flensburg – SC Weiche Flensburg 08 2:4 (2:0, 0:1, 0:3) 

 

Der SC Weiche Flensburg 08 kommt zwar in der Regionalliga nach den vielen Spielabsagen nicht zum Zuge, bleibt aber in seinen Testbegegnungen seit Jahresbeginn weiterhin siegreich. Unsere Mannschaft gewann den freundschaftlichen Vergleich gegen den Stadtrivalen TSB Flensburg am frühen Freitagabend im dänischen Gråsten (Gravenstein) mit 4:2 (0:2, 1:0, 3:0). Auf dem trockenen Kunstrasen des Gråsten Boldklub musste der Viertligist dabei bei frostigen Temperaturen einen 0:2-Rückstand hinterherlaufen. Erst „die zweite Elf“ schaffte dann in der Partie, die über dreimal 35 Minuten ausgetragen wurde, gegen einen nachlassenden TSB die Wende. Gegen den Oberligisten vom Flensburger Westufer musste Trainer Daniel Jurgeleit aus dem 25 Spieler umfassenden Kader lediglich auf den verletzten Florian Meyer und den erkrankten Stammtorhüter Florian Kirschke verzichten.

So kamen beim SC insgesamt 23 Akteure zum Einsatz. Nur Torhüter Raphael Straub war über die volle Distanz von 105 Minuten dabei. Zur Mitte des zweiten Drittels wechselte Weiche komplett durch und brachte dann mit Tayfun Can und Jannik Drews für die letzte knappe halbe Stunde noch zwei weitere Spieler. Das Auftreten der beiden Mannschaften aus der Fördestadt hätte vor allem im ersten Drittel kaum gegensätzlicher sein können. Weiche generierte enorm viel Ballbesitz, hatte deutliche Feldvorteile und agierte bis zum Sechzehnmeterraum durchaus gefällig. Doch unmittelbar vor dem Kasten des ehemaligen Mannschaftskollegen André Hagge passierte wenig.

Aufwand und Nutzen standen somit wieder einmal in keinem guten Verhältnis. Ganz anders trumpfte der TSB auf. Er beschränkte sich auf ein kompaktes Defensivverhalten und vereinzelte schnelle Gegenstöße. Und Letztere saßen. Timo Carstensen, ebenfalls ein Ex-Weicher, versenkte die erste nennenswerte Offensivaktion des TSB mit Abschluss unten links zum 0:1 (26.). Dann brachte er eine präzise Flanke von rechts auf Lasse Sohrweide, der von halblinks die Kugel durchaus sehenswert, aber auch unbedrängt, direkt ins Netz jagte: 0:2 (33.). An dieser Effektivität sollte sich der Viertligist mal ein Beispiel nehmen! Für unsere Mannschaft blieben trotz immensen Aufwands einzig zwei Abschlüsse von René Guder notierenswert. Erst war der Angreifer auf André Hagge zugelaufen, aber nach rechts abgedrängt worden, sodass er aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (12.).

Dann kam er zentral von der Strafraumkante zum Abschluss, und André Hagge lenkte das Leder gerade noch um den Pfosten (16.). Auch im zweiten Drittel änderte sich am Geschehen zunächst wenig. Ein Kopfball von Jannick Ostermann nach Eckball von Jonas Walter von rechts verfehlte das Ziel (40.). Beinahe wäre auf der Gegenseite sogar der dritte Treffer gefallen, doch Raphael Straub parierte den Kopfball von Nicolai Vosgerau (50.). Nach Vorarbeit von René Guder verkürzte dann Kevin Schulz per Kopf aus Nahdistanz auf 1:2 (51.), ehe die zweite SC-Elf auf das Feld durfte (53.). Und in der sorgten vor allem Fabian Arndt und Nico Empen, aber auch Dominic Hartmann für größere Dynamik im Spiel des Favoriten. Nach Antritt von Fabian Arndt auf der rechten Seite war der zweite TSB-Torhüter Safwan Darwish am Fünfmeterraum noch vor Nico Empen zur Stelle (58.).

Dann lenkte Safwan Darwish den Abschluss des SC-Stürmers über die Latte, wobei die Vorarbeit mit schönem Zuspiel in die Tiefe abermals von Fabian Arndt gekommen war (67.), der dann schließlich aus der Distanz das Ziel selbst nur knapp verfehlte (68.). Den kraftvollen Schuss von Torge Paetow aus 19 Metern lenkte Safwan Darwish erneut zum Eckball (69.).

 

So war der Ausgleich längst fällig, den wiederum Nico Empen zu Beginn des letzten Drittels mit einem direkt über die Mauer ins kurze Eck verwandelten Freistoß besorgte (72.). Zuvor war Dominic Hartmann an der Strafraumkante gefoult worden. Der gerade eingewechselte Jannik Drews scheiterte dann zunächst im Strafraum, nachdem sich Nico Empen zuvor einen Rückpass auf Torhüter Safwan Darwish erlaufen hatte (78.). Doch wenig später klappte die Zusammenarbeit der beiden Stürmer. Nico Empen brachte eine Flanke von links gefühlvoll auf den zweiten Pfosten, wo Jannik Drews die Kugel zum 3:2-Führungstreffer einköpfen konnte (80.). Der TSB, der mit Ausnahme der Torhüterposition – je Drittel stand ein Schlussmann zwischen den Pfosten – kaum wechseln konnte, war nun auf der Verliererstraße. Zwar wehrte sich der Oberligist tapfer, doch je mehr er Weiche damit den offenen Kampf anbot, umso schneller kam der Viertligist auf der Gegenseite zu seinen Möglichkeiten. Der Abschluss von Torge Paetow verfehlte das Ziel (84.), Tayfun Can scheiterte zweimal mit Schüssen aus 16, 17 Metern am dritten TSB-Torhüter (88., 90.), Jannik Drews verzog ebenso (97.) wie Jannis Pläschke (101.) und schließlich erneut Jannik Drews aus spitzem Winkel nach Pass von Fabian Arndt (103.).

So blieb nur noch der vierte Treffer des SC, den der stark aufspielende Fabian Arndt im Zentrum per Kopf nach Flanke von Junior Ebot-Etchi erzielte (92.). Beim Stadtrivalen, für den die Partie kräftemäßig eine Tortur darstellte, fielen vor allem Nicolai Vosgerau und Björn Lass sowie als torgefährlicher Angreifer Timo Carstensen auf. Aus unserer Anfangself konnte sich Neuzugang Marvin Kleihs auf der linken Seite durchaus empfehlen. Auch René Guder wirbelte viel, blieb aber im Abschluss glücklos. Die im späteren Verlauf agierende Elf hatte in Fabian Arndt und Nico Empen ihre auffälligsten Akteure. Für unsere Mannschaft stellte sich wieder einmal die Aufgabe, gegen einen kompakt verteidigenden Kontrahenten Lösungen zu finden. Da dieses lange Zeit nicht wie erhofft gelang, dürfte der Test für Trainer Daniel Jurgeleit durchaus interessante Aufschlüsse gegeben haben. 

Sollte es in der Regionalliga nun endlich doch losgehen, dann muss unsere Mannschaft am kommenden Sonntag, 04.03.2018, 14.00 Uhr, beim Traditionsverein Altona 93 antreten. Der Aufsteiger steckt tief im Abstiegssumpf und ist aktuell Tabellenschlusslicht, was vor allem an seiner desaströsen Heimbilanz mit acht Niederlagen aus ebenso vielen Spielen liegt. Auch den bislang letzten Regionalligaauftritt hatte der AFC in der heimischen Adolf-Jäger-Kampfbahn. Am 26. November vergangenen Jahres unterlag er Lüneburg mit 0:1. Seitdem war der Neuling in der Regionalliga nicht mehr in Aktion. Im Hinspiel – dem bislang einzigen Aufeinandertreffen beider Mannschaften – leisteten die Hamburger allerdings harten Widerstand. Unsere Elf hatte an jenem 9. September 2017 nach Treffern von Dominic Hartmann (26.) und Fabian Arndt (59.) am Ende aber doch mit 2:0 die Nase vorn. 

Weiche: Straub – Wirlmann (53. Paetow), Walter (53. Safo-Mensah, 77. Can), Jürgensen (Kap./53. H. Ostermann) – Hasanbegovic (53. Thomsen) – Pastor Santos (53. Pläschke), J. Ostermann (53. Arndt), K. Schulz (53. Hartmann), Kleihs (53. Ebot-Etchi) – Sykora (53. Wulff, 77. Drews), Guder (53. Empen). 

Tore: 1:0 Carstensen (26.), 2:0 Sohrweide (33.), 2:1 K. Schulz (51.), 2:2 Empen (72.), 2:3 Drews (80.), 2:4 Arndt (92.).

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