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Mühsamer Heimsieg gegen Dornbreite

  Oberliga

„Das war ein hart erkämpfter Arbeitssieg“, lautete das Fazit von Flensburgs Co-Trainer Frank Peters, der den erkrankten Coach Thomas Seeliger am Spielfeldrand vertreten hatte. In einer eher mäßigen Oberliga-Partie, in der beide Teams mit dem letzten Aufgebot aufliefen, hatten zuvor die klar favorisierten Hausherren letztlich verdient den dem Abstieg geweihten FC Dornbreite Lübeck mit 2:1 (0:1) bezwungen. Bei den Gastgebern saßen lediglich drei Akteure aus der A-Jugend auf der Reservebank, die Hansestädter hatten zudem auch noch früh in der Partie zwei ihrer Leistungsträger auswechseln müssen.

Der erste Abschnitt verlief abwechslungsreich mit guten Chancen auf beiden Seiten. Dabei wurde das taktische Konzept von FC-Coach Sören Warnick frühzeitig durch den Ausfall von Ole Schliesser durchkreuzt (8.), zumal ihm Diego Abal Gomez noch vor der Pause folgte (37.). „Da wir ohnehin schon auf wichtige Stammspieler verzichten mussten, waren die beiden frühen Ausfälle umso ärgerlicher“, sagte Warnick. Sein Team musste sich anfangs großem Druck der Flensburger erwehren. Sebastian Tramm verzog knapp (4.), Maximilian Waskow (10.) und Nicholas Holtze (14.) scheiterten am überragend regierenden Lübecker Schlussmann Yannick Bethmann. Auf der Gegenseite hatten die Platzherren Glück, als der Lübecker Norman Bierle freistehend verzog (17.) und SC-Keeper Ole Rathmann das Leder nach einem Leischner-Schuss zunächst ablenken und im Nachfassen noch knapp vor der Torlinie festhalten konnte (18.). Nach einem Ballverlust in der eigenen Hälfte war dann aber auch Rathmann machtlos. Maximilian Leischner passte uneigennützig auf Felix Kaben und der traf zum nicht unverdienten 0:1 (31.). Holtze (34.) und Tramm (40.) hätten ausgleichen können, aber sie scheiterten ebenso wie Dornbreites Bierle, der das 0:2 auf dem Fuß hatte (45. +1), dessen Schuss Rathmann aus sieben Metern aber reaktionsschnell entschärfte.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich dann aber die Klasse der Hausherren Stück für Stück durch. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff legte Tramm von der Grundlinie zurück auf Pascal Hylla, dem der Ausgleich gelang. Zwar folgte dann gut 20 Minuten lang eher fußballerische Tristesse, ehe Holtze, dem an diesem Tag das Pech an den Stiefeln klebte, mit einem zu lässigen Lupfer erneut an Bethmann scheiterte (69.). Für die Flensburger Erlösung sorgte schließlich Tramm, der mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze die Unentschlossenheit der Gästeabwehr zum 2:1-Siegtreffer nutzte (72.). Holtze (84.) sowie die beiden eingewechselten A-Jugendlichen Martin Paustian Pitter (81.) und Ian Joel Bieck (90.) hätten die Führung dann sogar noch ausbauen können, vergaben aber ihre Chancen.

„Trotz der Niederlage bin ich stolz auf mein Team und auf das, was es gezeigt hat“, betonte Warnick: „Aber letztlich hat sich die Qualität der Flensburger durchgesetzt.“ Flensburgs Peters erklärte: „Es fehlte bei uns verständlicherweise ein wenig die Abstimmung, aber der Sieg ist verdient.“

Bericht aus der Nord Sport vom 30. April, Autor: Wilfried Simon

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