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Vorschau auf den nächsten Gegner: Lüneburger SK Hansa

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Mit nur einem Sieg aus den letzten elf Spielen und einer Serie von sechs Spielen ohne Dreier sind die Lüneburger in Rekordzeit auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen. Die Moral der Mannschaft von Rainer Zobel ist aber vollkommen intakt und die starken Leistungen bei den Punktgewinnen gegen Drochtersen (1:1) und im Nachholspiel gegen den direkten Konkurrenten aus Norderstedt (2:2) halten die Hoffnungen auf den Klassenerhalt am Leben.

Das Tor der Gastgeber hütet Ole Springer, mit über 140 Regionalligaeinsätzen einer der erfahrensten Lüneburger. Dem ehemaligen Neumünsteraner droht bereits der zweite Regionalligaabstieg.

Im 3-5-2 System der Lüneburger übernahm zuletzt Lukas Pägelow die zentrale Position. Auch der Kapitän der Lüneburger kommt bereits auf über 100 Regionalligaspiele und durfte auf der Hansa-Kogge sogar zweimal Drittligaluft schnuppern. Für Nebenmann Bastian Stech hingegen ist es die erste Saison in Liga Vier, der 22-jährige kam im Sommer aus Celle. An Pägelows linker Seite wird wohl Michael Ambrosius, der Bruder von HSV-Talent Stephan auflaufen. Auch der palästinensische U-Nationalspieler Mohamed-Ali El-Ahmar darf sich Hoffnungen auf einen Einsatz machen. Der 22-jährige wurde in Hannover ausgebildet und kam über die Stationen Viktoria Berlin und Middelfart BK, dem Ausbildungsverein von Weltstar Christian Eriksen, zum LSK.

Im Fünfermittelfeld übernahmen am Montag Enis Sejdi und Marian Kunze die Außenpositionen. Sejdi kam im Sommer aus Chemnitz und feierte gegen Norderstedt sein Startelfdebüt während Kunze mit über 50 Einsätzen in zwei Jahren schon zu den Etablierten zählt. Das defensive Mittelfeld besetzen Kevin Wolk und Goson Sakai. Der Bruder von HSV-Verteidiger Gotoku ist seit seinem Sprung von Albirex Niigata nach Lüneburg im vergangenen Winter kaum mehr aus der Startelf wegzudenken und erzielte gegen Norderstedt seinen vierten Saisontreffer. Die offensive Rolle übernimmt Rhami Jassin Ghandour, der nach zwei Jahren mit nur geringen Einsatzzeiten bei der Wolfsburger U23 seinen Stammplatz in Lüneburg nicht mehr hergeben möchte. Durch den Ex-Lübecker Tomek Pauer, der die Hinrunde im Rahmen seines Studiums in den USA verbracht hatte, kann Cheftrainer Rainer Zobel auch von der Bank noch mit einem hochkarätigen Spieler nachlegen. Auch der gebürtige Hamburger Ridel Monteiro muss sich trotz seiner acht Torbeteiligungen voraussichtlich erneut mit einem Bankplatz begnügen.

In der Spitze hat der mittlerweile 70 Jahre alte Zobel die Qual der Wahl: Zuletzt entschied er sich für das Sturmduo Utku Sen und Kevin Krottke. Sen kam im Sommer aus Kiel und sorgte gegen Drochtersen und Norderstedt jeweils für den Ausgleich. Insgesamt steht der gebürtige Flensburger bei sechs Saisontoren und traf damit einmal mehr als sein Sturmpartner. Krottke war mit seinen neun Saisontoren in der vergangenen Saison die Lebensversicherung im Abstiegskampf und hofft diese Rolle auch in diesem Saisonendspurt wieder einnehmen zu können. Unter anderem dank des Ehrentreffers im Hinspiel (1:4) steht er bei fünf Saisontreffern. Auch Michael Kobert war bereits sechsmal erfolgreich, fehlte am Montag aber im Kader. Stattdessen erhielt Felix Vobejda (3 Tore, 6 Vorlagen) eine Chance, sich als Joker zu beweisen. Der 26-jährige wartet allerdings seit November auf einen Treffer. (Jasper Mohr)

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