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Vor dem Spitzenspiel gegen Teutonia: Premierengast an der Förde

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Teil 1 der Hamburger Kurzwoche wartet am kommenden Samstag auf unsere Mannschaft. Ehe am zweiten Dezember-Tag zu einem Abendspiel mit der U 21 des Hamburger SV ein Stammgast zum bereits zehnten Mal im Manfred-Werner-Stadion gastieren wird, kommt erstmals der FC Teutonia 05 Ottensen in Flensburg-Weiche vorbei. Bevor es aber am Sonnabendnachmittag ernst wird, haben wir für Euch wieder ein paar Fakten zusammengestellt.

 

 

Zur Lage: Topspiel in Weiche

 

Die Konturen im Tabellenbild werden schärfer. Die „Big Five“ der Nord-Staffel suchen nur noch ihren fünften Begleiter in die Meisterrunde. Schon jetzt sind die Duelle untereinander daher von doppeltem Wert. So trifft unsere Mannschaft vom SC Weiche am kommenden 18. Spieltag auf den Mitkonkurrenten FC Teutonia 05 Ottensen, mit dem man aus dem Hinspiel nach der ärgerlichen 0:1-Niederlage noch eine Rechnung offen hat. Sollte Weiche auch im Rückkampf eine Niederlage kassieren müssen, wären in der Meisterrunde gleich sechs Punkte an den Rivalen verloren.

 

Die anderen Partien des Wochenendes werden es – vermutlich mit einer Ausnahme – ebenfalls in sich haben. Nur beim Sonntagsspiel zwischen dem FC St. Pauli II und Drochtersen könnte es um eher wenig gehen, weil die Gastgeber voraussichtlich eher in der Abstiegs- und die Niedersachsen in der Meisterrunde landen werden. Zeitgleich werden zwischen Altona und Heide wichtige Zähler im Abstiegskampf ausgespielt, während es im zweiten Samstagsspiel um Platz fünf gehen wird. VfB Lübeck gegen Norderstedt – für den Verlierer dieses Duells könnte die Tür zur verhassten Abstiegsrunde bereits weit offenstehen. Die fünfte Partie – das Duell der Zweitliga-Reserven des HSV und der KSV Holstein – beschließt erst am Montagnachmittag den Spieltag.

 

Am vergangenen Wochenende waren neben dem neuen Spitzenreiter Weiche nach dem 2:1-Sieg in Norderstedt auch der HSV-Nachwuchs (3:0 gegen den VfB Lübeck) und Phönix Lübeck (2:0 gegen den FC St. Pauli II) die großen Gewinner des Spieltags. Sie punkteten im Kampf um Platz fünf, wobei schon viel passieren müsste, sollte Phönix es noch schaffen. Den höchsten Tagessieg feierte Teutonia im von Fan-Krawallen überschatteten Nachbarschaftsderby gegen Altona, wobei der 5:1-Sieg für den Ausgang der Saison eher statistischen Wert hat. Das 1:1-Remis zwischen Holstein II und Drochtersen verhalf unserer Mannschaft nicht nur auf Platz eins, sondern sorgte auch für Punktverluste beider Kontrahenten in der späteren Meisterrunde.

 

 

Zum Gegner: erstmals in Flensburg

 

Teutonia 05 ist erst im zweiten Jahr in der Regionalliga vertreten und wird nun zum ersten Mal im Manfred-Werner-Stadion auftauchen, da die Saison im Vorjahr vorzeitig und ohne Flensburger Gastspiel der Ottenser abgebrochen wurde. Dementsprechend gab es bislang lediglich zwei Duelle in Hamburg. Vor einem Jahr siegte unsere Mannschaft im Stadion „Hoheluft“ nach überzeugender erster und wackliger zweiter Halbzeit mit 2:1. Im Hinspiel dieser Saison revanchierten sich die Nullfünfer mit einem 1:0-Sieg. Teutonia stand dazu im Hinspiel defensiv sehr stabil, ließ nur wenig zu, wirkte allerdings körperlich nach etwa 70 Minuten überraschend ausgelaugt. Gefahr kam speziell vom langen Mittelstürmer Mats Facklam (25) auf, der zuvor beim SV Eichede in der SH-Liga auf Torejagd gegangen war. Insofern stellt der mit bislang sieben Treffern erfolgreichste Schütze der Hamburger auch eine Ausnahme dar. Viele der weit über 30 Spielerzugänge, die es bei Teutonia in den vergangenen beiden Jahren gegeben hat, kommen aus der vierten Liga; manche haben aber auch schon Drittliga-Spiele bestritten wie etwa der Hinspieltorschütze Kevin Weidlich, der über die rechte Außenbahn viel Offensivgeist entwickelte.

 

So ist der Kader der Ottenser hochkarätig besetzt. In diesem Sommer kamen gleich 16 Neue hinzu, darunter neben den bereits genannten auch Torhüter Malte Schuchardt (23) vom FC St. Pauli II, die Abwehrspieler Tim Weißmann (24) vom VfB Lübeck und Besfort Kolgeci (23) vom FC St. Pauli II, die Mittelfeldspieler Nico Matern (28) vom VfB Oldenburg, Marcel Andrijanic (29) von Drochtersen/Assel und Gianluca Przondziono (21) von Preußen Münster sowie der aus seiner Lüneburger Saison bekannte Angreifer Can Düzel (22), der vom FC Carl Zeiss Jena zu den „Kreuzkirchlern“ wechselte. Das ist eine hochkarätig besetzte Mannschaft, die mit Innenverteidiger Marcus Coffie (26), Offensivkraft Fabian Istefo (28), den ehemaligen Lübecker VfB-Stürmer Fabio Parduhn (26), den hochgewachsenen Sinisa Veselinovic (31) sowie selbstverständlich auch Mittelfeldspieler und Kapitän Dino Fazlic (29) über weitere arrivierte Spieler verfügt. Das Ensemble erfahrener Akteure in ein ausgewogenes Gleichgewicht soll der im vergangenen Sommer geholte Trainer Dietmar Hirsch (49) bringen.

 

Sportlich begann die Saison für Teutonia sehr zufriedenstellend, ehe mit einigen Remis eine kleine Ergebnisdelle einsetzte, die in die bislang einzige Saisonniederlage mündete: eine 1:3-Heimpleite gegen Drochtersen. Danach wurden allerdings der FC St. Pauli II (4:0) und jüngst Altona im Nachbarschaftsduell mit 5:1 jeweils im eigenen Stadion klar geschlagen. So stehen die Nullfünfer aktuell auf dem dritten Tabellenplatz, könnten aber mit einem Sieg beim Spitzenreiter selbst die Tabellenführung – zumindest erst einmal bis zum Montagnachmittag – übernehmen. Teutonia hat gleich 23 seiner 32 Treffer – jeweils die meisten der Liga – auf eigenem Platz erzielt und verfügt über das beste Torverhältnis aller Mannschaften. Die Auswärtsbilanz ist mit drei Siegen und vier Remis aus den sieben Spielen ausbaufähig, wenngleich man in fremden Stadien noch nicht verloren hat.

 

 

Unsere Mannschaft: viele Optionen, aber keine Experimente

 

Zwar empfangen die Schützlinge von Trainer Thomas Seeliger zum ersten Mal Teutonia Ottensen. Doch die Gäste sind deshalb kein unbeschriebenes Blatt. Der Kontrahent wurde analysiert. Unsere Mannschaft wird von daher bestens vorbereitet sowie sicherlich hochmotiviert in das Spiel gehen, zumal die Niederlage aus dem Hinspiel damals sehr ärgerlich war. Das werden unsere Jungs nicht vergessen haben.

 

Personell fielen zuletzt neben Finn Wirlmann (im Aufbautraining) und Nico Empen auch Florian Meyer (Muskelverletzung) und Noel Kurzbach (erkrankt) aus. Inwiefern die beiden Letztgenannten bereits für den Kader zum Spiel am Sonnabend in Frage kommen werden, muss sich noch zeigen. Mit größeren Änderungen ist ohnehin nicht zu rechnen. Der Wechsel im Tor, wo Raphael Straub bei den beiden Liga-Auswärtsspielen beim VfB Lübeck (2:0) und in Norderstedt (2:1) eine nicht unerhebliche Aktie an den sechs Punkten hatte, ist von seinen Vorderleuten ohne viel Aufregung problemlos aufgenommen worden. Malte Petersen und Ilidio Pastor Santos kehrten gegen Norderstedt nach ihren Muskelverletzungen auf Anhieb in die Startelf zurück, spielten allerdings jeweils nicht die 90 Minuten durch. Kapitän Torge Paetow agierte lange Zeit offensiver als sonst und vor der „Sechs“, die von Torben Rehfeldt allein ausgefüllt wurde. Der vergangene Sonntag zeigte erneut: Es gibt so einige Optionen für den Trainer Thomas Seeliger, ohne deshalb unnötig ins Risiko gehen zu müssen.

 

 

Hinweise für alle Fans: Unterstützt unsere Mannschaft!

 

Das Spiel wird am Sonnabendnachmittag, 27. November 2021, um 13.30 Uhr im Manfred-Werner-Stadion angepfiffen. Schiedsrichter der Partie ist Theodor Potiyenko (FC Hude), der von Jannik Weinkauf (VfL Oldenburg) und Sebastian Lampe (SC Kampe/Kamperfehn) assistiert wird. Für alle, die nicht im Manfred-Werner-Stadion dabei sein können: Einen Livestream bei „Sporttotal.tv“ wird es geben.

 

Achtung: Es hat infolge des wieder zunehmenden Infektionsgeschehens in der Corona-Pandemie Änderungen in der Rechtslage und damit auch im Hygiene-Konzept gegeben. Der Einlass wird aller Voraussicht nach mit der 2-G-Regel plus Personalausweis erfolgen. Kinder unter sieben Jahre benötigen keinen Nachweis. Jugendliche unter 18 Jahren sind von der 2-G-Regel ausgenommen. Hier reicht ein Testnachweis, etwa aus der Schule. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes (FFP2-Maske oder medizinische Maske) ist aktuell keine Pflicht. Wir empfehlen aber das Tragen einer Maske, speziell bei den Einlasskontrollen, auf allen Verkehrswegen und an Stellen, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Achtet bitte auch selbstständig auf die Einhaltung von Hygiene-Standards und auf Eure Gesundheit! Bitte befolgt des Weiteren die Anweisungen des Ordnungspersonals!

Das aktuelle Hygiene-Konzept könnt Ihr auf unserer Homepage bzw. hier nachlesen:

https://weiche-liga.de/nc/neuigkeiten/neuigkeiten-einzelansicht/aktuelles-hygienekonzept-4/

 

Bei Fragen könnt Ihr Euch wie immer gern an unsere Fanbetreuung wenden. Ansprechpartner sind Björn Geng, Daniel Henke und Niklas Voß (Tel.: 0174/6 35 73 44; fanbetreuung(at)weicheflensburg08.de).

 

Wir wünschen allen Fans einen angenehmen Aufenthalt im Manfred-Werner-Stadion mit einem schönen Spiel zweier Spitzenmannschaften!

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