SC Weiche Flensburg 08
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Viertes Fan-Treffen im Zeichen des bevorstehenden Umbruchs

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Rund 30 Anhänger waren am Freitagabend, 6. März 2020, zum mittlerweile vierten Fantreffen des SC Weiche Flensburg 08 in das Vereinsheim im Manfred-Werner-Stadion gekommen. Die Geschäftsführung der Weiche-Liga GmbH hatte die Fans eingeladen. Zugegen waren auch drei Spieler der Ligamannschaft, und zwar der etatmäßige Kapitän Christian Jürgensen, sein „Vize“ Torge Paetow und Dominic Hartmann, der die Mannschaft knapp 48 Stunden zuvor als Kapitän gegen Heide auf das Feld geführt hatte. Christian Jürgensen freilich war vor allem in seiner zukünftigen Funktion als Geschäftsführer der Liga GmbH gefragt. Dementsprechend übergab der aktuelle Geschäftsführer Harald Uhr die Leitung der Sitzung sogleich an seinen Nachfolger.

 

Inhaltlich im Mittelpunkt der gut 90 Minuten stand die Trainerfrage. Nach der Bekanntgabe vor zwei Tagen, dass die Amtszeit von Daniel Jurgeleit im Sommer enden werde, hat es im Übrigen bislang 14 Anfragen aus ganz Deutschland gegeben, worunter auch einige sehr prominente Bewerber waren. Dabei sei die Entscheidung bereits gefallen, nur wolle man aus Respekt vor dem amtierenden Trainer mit der Bekanntgabe noch etwas warten. Harald Uhr betonte hierbei erneut die enormen Verdienste von Daniel Jurgeleit. „Er hat uns so weit gebracht, dass wir auf der Fußballlandkarte inzwischen sehr gut zu finden sind“, meinte er, um anzufügen, dass der Verein durch dessen Wirken bundesweit nicht nur Bekanntheit, sondern zudem Sympathien erworben hat. Es habe erst gestern wieder ein intensives Gespräch zwischen dem Trainer und ihm gegeben, sodass man annehmen kann, „dass wir gute Freunde bleiben werden“. Und nicht nur das. Harald Uhr geht davon aus, dass Daniel Jurgeleit auch in Zukunft mit seinem Rat zur Verfügung stehen werde. Vielleicht werde man Daniel in anderer Funktion bei Weiche noch einmal wiedersehen. Christian Jürgensen pflichtete Harald Uhr in der Würdigung der großen Verdienste bei und zerstreute zugleich alle Bedenken, dass der aktuelle Trainer die Saison vielleicht gemächlich austrudeln lassen könnte. Im Gegenteil: Daniel Jurgeleit sorge jetzt für noch mehr Anspannung. „Er haut jetzt noch mal alles raus, will das Maximale erreichen“, so unser amtierender Kapitän.

 

Harald Uhr gab in seinem Rückblick die Einschätzung, dass die Meistersaison 2017/18 viel Kraft gekostet hat. Von daher war der Titelgewinn ein Jahr später nicht wiederholbar. Die aktuelle Mannschaft spiele aber eine tolle Saison. „Ich finde unsere Mannschaft in dieser Saison sogar besser als im Meisterjahr, nur fehlt uns ein Torjäger wie René Guder, der damals auch aus keiner Torchance ein Tor gemacht hat.“

 

Mit Blick auf die kommende Saison bat die Geschäftsführung die Fans um Geduld. „Wir werden jetzt den Umbruch einleiten und die Mannschaft erheblich verjüngen, aber trotzdem eine starke Mannschaft haben“, so Harald Uhr, der sich freute, dass im vorläufigen Kader für die kommende Saison auch Spieler aus dem eigenen Nachwuchs auftauchen sollen. Gespräche mit Spielern, deren Verträge auslaufen, werden im März geführt sein, wobei vorher eben offiziell bekannt sein muss, wer die sportlichen Geschicke als Trainer in den Händen hält. Insgesamt könne es aufgrund der Umbruchsituation allerdings durchaus passieren, dass mit der Verjüngung auch mal kein Spitzenplatz in der Liga herausspringen könne. Mittelfristig bleibt jedoch das Ziel, innerhalb der kommenden drei Jahre wieder einen Anlauf in Richtung Dritte Liga zu nehmen.

 

Dazu muss eben der Rahmen stimmen. So war es zwangsläufig, dass es thematisch in den Gesprächen auch wieder um das Stadion gehen musste. Die u. a. mit Hilfe des Hauptsponsors NOSPA nun vorhandene Flutlichtanlage schafft gleich „einen ganz anderen Charme“, so Christian Jürgensen, der hofft, künftig möglichst viele Heimspiele an einem Freitagabend austragen zu können. Leider sei bislang in der aktuellen Spielzeit ein Zuschauerrückgang zu verzeichnen, wobei Harald Uhr dennoch ein großes Lob an die Fans richtete: „Ihr seid drittligatauglich“, rief er ihnen zu und lobte nicht nur die lautstarke Unterstützung, sondern vor allem die faire Haltung auch gegnerischen Mannschaften und Fans gegenüber. Hier sei Weiche vorbildlich. Gegen den VfB Lübeck am kommenden Freitag, 13. März, darf man zudem eine bestens gefüllte „Bude“ erwarten. Allein 500 Karten gingen zum Verkauf an den VfB in die Hansestadt.

 

Neben der Flutlichtanlage wurde die Renovierung des Vereinsheimes lobend erwähnt. Die Ecke, in der die Pressekonferenzen nach den Spielen stattfindet, sieht nunmehr deutlich professioneller aus. Hier, wie auch bei einer künftig fungierenden Gruppe, die uneigennützig zur Halbzeitpause und nach Schlusspfiff den aufgewühlten Rasen schnell ausbessern soll (Personen, die daran Interesse haben, sollten sich melden), komme es wie im gesamten Verein auf die vielen Freiwilligen an. Harald Uhr: „Wir schwimmen nicht in Geld. Es muss alles hart erarbeitet werden.“ Dazu zählt zudem, dass 3.500 Sitzschalen in bestem Zustand, die am Hamburger Rothenbaum aussortiert wurden, zum Nulltarif besorgt wurden und für den Fall eines anstehenden weiteren Stadionausbaus derzeit in Weiche lagern.

 

Erfreuliche Details am Rande: Am 10. April soll die neue Trikot-Kollektion vom Ausstatter Hummel, die extra für Weiche entworfen wurde, zur Verfügung stehen. Die Fans dürfen jedenfalls gespannt sein. Und aus der Mannschaft gab es die erfreuliche Botschaft, dass der bisherige Saisonpechvogel Nedim Hasanbegovic nach langer Verletzungspause sogar bereits im 19er Kader für die Partie am Sonntag in Norderstedt stehen soll und der ebenfalls zuletzt verletzte Gökay Isitan wieder im Mannschaftstraining ist. Wenn das nach den Verletzungen aus dem Mittwochspiel von Kevin Njie (Zerrung im Oberschenkel) und Nico Empen (Außenbandriss im Sprunggelenk) keine guten Nachrichten sind ...

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