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Unser Gegner im Pokalfinale: VfB Lübeck

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Nur zwei Wochen nach dem 0:0 in der Liga, das bereits einen Tag vor der endgültigen Entscheidung im Aufstiegsrennen den verbliebenen Lübecker Hoffnungen einen herben Schlag versetzte, geht es heute auf der Lohmühle um den Landespokaltitel. Sowohl die Lübecker, die seit 2016 auf einen Titel warten, als auch unsere diesjährigen DFB-Pokalhelden werden alles dafür tun, den Titel zu holen und in die erste DFB-Pokalrunde einzuziehen.

Stammtorwart Benjamin Gommert hatte beim Liga-Derby wegen eines Schädelhirntraumas noch passen müssen, könnte aber im Endspiel zwischen die Pfosten zurückkehren. Sein Vertreter Kevin Tittel blieb in seinen zehn Pflichtspieleinsätzen viermal ohne Gegentor und wahrte auch im Manfred-Werner-Stadion die weiße Weste. Der ehemalige Drittligakeeper stand nach dem Abstieg des Chemnitzer FC im vergangenen Sommer kurze zeit ohne Verein da und kam schließlich im September bei den Hansestädtern unter.

Auch in der Dreierkette findet sich mit Tommy Gruppe eine drittligaerfahrene Kraft wieder. Für Hansa Rostock kommt der 27-jährige auf einen Zweitligaeinsatz und knapp 100 Drittligaeinsätze. Abwehrchef und Kapitän Daniel Halke hat seinen Vertrag bereits im März bis 2020 verlängert. Sein Nebenmann Tim Weißmann ist in seiner zweiten Saison beim VfB voll und ganz angekommen. Der ehemalige 96er hat bisher sowohl in der Liga als auch im Pokal nicht eine Spielminute aus sportlichen Gründen verpasst, musste aber dreimal gesperrt zuschauen. Der Südkoreaner Dongsu Kim hat sich in seinen sieben Ligaeinsätzen zudem als Alternative für einen Platz in der defensiven Dreierreihe in Stellung gebracht.

Linksaußen Marvin Thiel hat im Laufe der Rückrunde mehrfach seine Standardkünste unter Beweis gestellt und sorgte mit einem Doppelpack beim Erstrunden-3:0 gegen Bordesholm für einen gelungenen Turnierauftakt. Florian Riedel, sein Pendant auf der rechten Seite durfte bei seinem Profidebüt für die Berliner Hertha sogar schon in der Europa-League Qualifikation ran und steht zwei Jahre nach der bitteren 1:2 Niederlage im Finale des Rheinlandpokals in seinem letzten Spiel für Eintracht Trier heute zum zweiten Mal in einem Endspiel. Die defensive Rolle im Fünfermittelfeld übernimmt der ehemalige U18-Nationalspieler Sven Mende, der heute nach seiner Gelbsperre in der Liga ins Aufgebot der Grün-Weißen zurückkehrt. Mendes linker Nebenmann Yannick Deichmann durfte beim FC St. Pauli sogar viermal in der 2.Liga ran bevor er sich nach einer durchwachsenen Drittligasaison in Aalen im Sommer 2017 für den Wechsel nach Lübeck entschied. Mit einem Doppelpack beim 5:2 gegen den VfL Oldenburg stockte Lübecks bester Vorlagengeber sein Torekonto auf vier Treffer auf. Auf Mendes anderer Seite dürfte wie schon gegen Oldenburg Dennis Hoins zum Zug kommen. Der ehemalige Hannoveraner war in seinen 34 Pflichtspielen an immerhin 16 Treffern beteiligt. Kresimir Matovina hat mit seinem Doppelpack im Halbfinale gegen Todesfelde (3:0) den Schritt Richtung Finale möglich gemacht, wird heute aber wie vor zwei Wochen nur zweite Wahl sein. Durch die Rückkehr des langzeitverletzten Aleksandar Nogovic, der im Manfred-Werner-Stadion zu seinen ersten Einsatzminuten seit November kam, hat Rolf Landerl außerdem eine weitere Alternative hinzugewonnen.

Auch in der Offensive hat sich die Personallage zumindest wieder etwas entspannt. Der vor zwei Wochen noch rotgesperrte Patrick Hobsch darf sich Hoffnungen auf einen Startplatz machen und hofft nun auf einen ähnlichen Sahnetag wie im vergangenen April, als sein Doppelpack das überraschende Pokalaus der Münchner Löwen in Bayreuth besiegelte. Daniel Franziskus (Knie-OP) und Cemal Sezer (Muskelfaserriss) werden voraussichtlich allerdings weiterhin fehlen. Daher dürfte wie schon vor zwei Wochen der gelernte Mittelfeldspieler Ahmet Arslan die Rolle als zweite Spitze einnehmen. Der 25-jährige durfte 2015 im Derby gegen Bremen zwar sogar sein Bundesligadebüt feiern, machte aber vor allem in der zweiten Mannschaft des HSV auf sich aufmerksam. Nach 32 Treffern in 63 Spielen und dem Gewinn der Torjägerkanone sicherte sich der Vfl Osnabrück seine Dienste. Zwei Jahre und beinahe 60 Drittligaspiele später ist der 25-jährige zurück im hohen Norden, wo er mit 13 Liga- und drei Pokaltreffern großen Anteil an der starken Saison seines Heimatvereins hat. Der 19-jährige Lucas Will, der seine Chance nach der Verletzenmisere eindrucksvoll genutzt hat, wird sich stattdessen wohl auf der Bank wiederfinden. Routinier Stefan Richter dürfte nach 227 Einsätzen und 90 Treffern für den VfB zumindest in den Schlussminuten seines letzten Pflichtspiels im VfB-Trikot zum Einsatz kommen. In seinem letzten Ligaspiel erzielte der 34-jährige vergangene Woche die Treffer zum 4:1 und 5:2. Fabio Parduhn hingegen hat seinen Vertrag an der Lohmühle bis 2020 verlängert und hofft seinem ersten Regionalligator beim 2:0 in Bremen in der kommenden Saison weitere folgen lassen zu können. (Jasper Mohr)

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