SC Weiche Flensburg 08
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Sorge und Zuversicht bei Weiche

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Am Rande der Bekanntgabe, dass Thomas Seeliger ab dem 1. Juli dieses Jahres die
Geschicke der Regionalliga-Mannschaft des SC Weiche Flensburg 08 übernehmen
wird, gab die Geschäftsführung der Liga-GmbH am vergangenen Freitag, 20. März
2020, einen Einblick in die aktuelle Gefühls- und Planungslage. Die Bekanntgabe
des neuen Trainers war dann auch deutlich von der Krise um das Corona-Virus
überschattet. Bekanntlich ruht deshalb der Spielbetrieb der Regionalliga Nord seit
knapp zwei Wochen. Und er wird es noch eine ganze Weile tun, meinen die Weiche-
Verantwortlichen. Harald Uhr, bis Juni amtierender Geschäftsführer, denkt nicht,
dass die Meisterschaft in der aktuellen Saison noch einmal fortgesetzt wird. Freilich
halten sich die Spieler unserer Mannschaft weiterhin fit, wenngleich nicht im
Mannschaftstraining, das bekanntlich derzeit verboten ist, sondern auf der Basis von
individuellen Plänen unseres Fitnesstrainers Marc Böhnke.
Harald Uhr: werden die Corona-Krise überleben
Ungeachtet wirtschaftlicher Schwierigkeiten, die bei einem eingestellten Spielbetrieb
an keinem Verein spurlos vorübergehen werden, sieht sich die Liga-GmbH gut
aufgestellt. Die Planungen für die Saison 2020/21 laufen jedenfalls auf Hochtouren,
obgleich eine Restskepsis durchaus vorhanden ist, inwieweit die Spielzeit denn
offiziell zum 1. Juli überhaupt starten kann. Jedenfalls ist Harald Uhr überzeugt
davon, dass der Regionalligafußball beim SC Weiche Flensburg 08 die Corona-Krise
überstehen wird. Unser Geschäftsführer durchaus mit gewissem Stolz wörtlich: „Wir
werden es überleben.“


Kader für 2020/21: kleiner und jünger
Die Verpflichtung von Thomas Seeliger als Cheftrainer der Regionalliga-Mannschaft
war schon seit ein paar Wochen fix, so Harald Uhr, der in dem Zusammenhang
erneut die „Wahnsinnsleistung von Daniel“ Jurgeleit hervorhob. Der aktuelle Trainer
hatte fast zehn Jahre gewirkt und für die letzten Wochen der Saison noch einiges
vor. Nun könnte es danach aussehen, als hätte es möglicherweise den
Trainerabschied mit dem Spiel in Norderstedt (0:0) leider bereits gegeben. Nach
zehn Jahren galt es – so Harald Uhr – mal etwas Neues zu probieren, wobei die
vereinsnahe Lösung nahe lag. Der Wechsel auf der Trainerposition trifft dabei mit
einem Neuaufbau der Mannschaft zusammen. Der Kader von derzeit 24 Spielern
werde auf etwa 18 Spielern verringert. Vier bis sechs Talente aus der U 23 und der U
19 sollen den Kader dann ergänzen, so die Vorstellungen der Geschäftsführung.
Insgesamt wird der Kader kleiner und jünger ausfallen als zuletzt. Derzeit werden
viele Gespräche mit Spielern der aktuellen Mannschaft geführt. Zum Zwischenstand
ist sich Harald Uhr sicher: „Wir haben ein tolles Gerüst und werden ein oder zwei
Spieler noch verpflichten.“
Dem amtierenden Geschäftsführer pflichtete der künftige bei. Christian Jürgensen,
aktuell und bis Juni Kapitän unserer Regionalliga-Mannschaft, gab sich schon in
typischer Sprache eines Geschäftsführers: „Wir haben mit dem aktuellen Kader,
ergänzt um Spieler aus der U 19 und der U 23, ein gutes Fundament. Es ist klar,
dass sich die Mannschaft dann erst finden muss. Weil viel Erfahrung geht, könnte
zunächst ein gewisses Vakuum entstehen, aber das ist auffangbar. Am Beginn wird
die Stabilität vielleicht noch nicht vorhanden sein. Aber die Mannschaft wird
zusammenwachsen. Und es wird eine bessere Zusammenarbeit mit der U 19 und
der U 23 geben.“ Wie ein alter Hase wiegelt unser künftiger Geschäftsführer bei
Prognosen für die kommende Saison ab. „Es ist viel zu früh, über Tabellenplätze zu
sprechen, aber die Meisterschaft wird es sicherlich nicht sein“, so Christian
Jürgensen weiter.


Thomas Seeliger: bin kein Diktator
Die letztlich wichtigste Position im Puzzle für den sportlichen Bereich der
kommenden Saison stellt die Position des Cheftrainers dar. Thomas Seeliger verfügt
über jede Menge Erfahrungen, nicht nur als Trainer, sondern ebenso als Ex-Erstliga-
und Zweitliga-Profi. Allerdings stellt er klar, dass Spieler- und Trainer-Dasein zwei
verschiedene Paar Schuhe sind. Ein jeder Fußballlehrer habe durch seine
Ausbildung Fachkompetenz und müsse – Stichwort „Laptop-Trainer“ – auch mit
heutigen Medien umgehen. Aber das sei es nicht allein. Extrem wichtig, so Thomas
Seeliger, sei die Sozialkompetenz. Man müsse mit Menschen umgehen können –
und mit Medien. Unser künftiger Cheftrainer: „Ich bin kein Diktator. Als Trainer arbeite
ich konstruktiv mit der Mannschaft zusammen.“ Das Vorgehen vergleicht er mit dem
Zuckerbrot-und-Peitsche-Prinzip. „Ich gebe den Spielern Freiräume, gebe ihnen
einen Korridor vor. Wenn aber Grenzen überschritten werden, kracht es.“
Wird die Position des Cheftrainers der Regionalliga-Mannschaft mit Thomas Seeliger
neu besetzt, so bleiben die weiteren Trainer – Klaus-Peter Nemet (Co), Marc Böhnke
(Fitness), Jan Neujahr (Torwart) – alle an Bord, sodass hier Kontinuität gewährleistet
ist. Mit berechtigtem Stolz verweist dabei Harald Uhr auf die Tatsache, dass Weiche
in der kommenden Saison mit Thomas Seeliger und „KaPe“ Nemet gleich zwei
Fußballlehrer an der Seitenlinie haben wird. Der Norderstedter Thomas Seeliger und
der Hamburger „KaPe“ Nemet – das scheint zu passen. Beide werden oft im
Austausch miteinander sein. In der Hamburger Fußballszene kennt man sich. So
waren beide – zu unterschiedlichen Zeiten – beim FC St. Pauli. Harald Uhr sieht aber
noch stärker die gemeinsame Vergangenheit des Trios bei „Vicky“, dem beliebten
Oberligisten SC Victoria Hamburg.


„Verringern und verjüngen“ – das Motto zur Zusammenstellung des neuen Kaders für
die Regionalliga-Mannschaft 2020/21. Da wird es stark darauf ankommen, wie die
Zusammenarbeit mit der Oberliga-Mannschaft und den A-Junioren funktioniert. Zu
diesem Zweck wird künftig Henning Natusch die strategische Planung übernehmen
und für die Verbindung zur zweiten Mannschaft und zu den A-Junioren zuständig
sein. Dass zumindest der Blick auf die Oberliga-Mannschaft funktionieren wird, sollte
eigentlich garantiert sein. Schließlich ist der künftige Cheftrainer Thomas Seeliger
formal bis Ende Juni für die zweite Mannschaft verantwortlich. Auch wenn heute
keiner weiß, ob sie in der aktuellen Saison überhaupt noch einmal auflaufen wird ...

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