SC Weiche Flensburg 08
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SC auf (Rekord-)Kurs

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Wir wünschen euch ein frohes Neues Jahr 2020.

Und damit ihr euch auch gleich auf die Rückrunde einstimmen könnt, haben wir für euch einen Rückblick auf die Hinrunde der Saison 2019/2020.

Der SC Weiche Flensburg 08 startete mit dem Anspruch in die Saison 2019/20, auf dem Weg in den professionellen Fußball die Rahmenbedingungen zu verbessern und sich sportlich weiterzuentwickeln. Nach Rang vier im Vorjahr galt es, sich erneut in der Spitzengruppe zu platzieren und vielleicht sogar in den Titel- und Aufstiegskampf einzugreifen. Da der Meister von 2019/20 diesmal ohne Relegation ein Aufstiegsrecht wahrnehmen kann, war schon vor der Spielzeit klar, dass sich so manche Hoffnungen machen würden. Insbesondere der VfB Lübeck und der Titelverteidiger VfL Wolfsburg II galten als Favoriten. Nach mehr als einer absolvierten Halbserie lässt sich festhalten, dass sich die von vielen erwartete Spitzengruppe gebildet hat, wobei vielleicht etwas überraschend der Vorjahresdritte SV Werder Bremen II nicht dazu gezählt werden kann. Unsere Mannschaft mischt auf Platz drei mit, liegt damit im Bereich des Erwarteten. Zumindest optisch scheint der Rückstand auf Spitzenreiter VfL Wolfsburg II mit zwölf Punkten Differenz zwar gewaltig, und sicherlich müsste in der „Restrunde“ sehr viel zugunsten der Fördestädter laufen. Sollte aber Weiche beide ausstehenden Nachholspiele gegen Heide und Holstein II gewinnen, würde der Rückstand auf sechs Zähler schmelzen. Der zweitplatzierte VfB Lübeck, der sowohl noch ins Manfred-Werner-Stadion als auch in die Autostadt reisen muss, hat derzeit faktisch nur einen Punkt auf die Jung-Wölfe aufzuholen, ginge man davon aus, dass die Marzipanstädter ihr Spiel Rückstand zu einem „Dreier“ nutzen könnten. Was dabei bislang täuscht: Mit 41 Punkten aus 20 Spielen liegt Weiche gut auf Kurs. Gelängen zwei Siegen in den Nachholspielen der Hinrunde könnte – relativ unbemerkt – sogar ein vereinsinterner Halbserienpunkterekord erzielt werden. Die momentan 32 Punkte der Hinrunde würden auf 38 anwachsen. So viel holte Weiche in einer Halbserie der Regionalliga noch nie. Selbst im Meisterjahr 2017/18 waren es nur 37 (Hinrunde) und 36 (Rückrunde) Zähler.

 

 

Acht Abgänge – acht „Neue“

 

Im Sommer verließen den SC Weiche mit den Zwillingen Jannick (inzwischen TSV Bordesholm) und Hendrik Ostermann (mittlerweile SV Eichede) lang gediente und äußerst zuverlässige Kräfte. Sportlich war der Abgang von Nico Empen zum West-Regionalligisten SV Rödinghausen vielleicht am schwersten zu verkraften. Mit Jannis Pläschke, der zum Nordost-Vertreter Germania Halberstadt ging, sowie Gary Noël, der beim West-Klub Alemannia Aachen anheuerte und inzwischen zum Südwest-Vertreter TuS RW Koblenz weitergezogen ist, wechselten insgesamt drei Spieler zu anderen Viertligisten. Der Schweizer Joël Keller unterbrach seine sportliche Karriere. Außerdem suchten sich mit Jannik Drews (SV Frisia 03 Risum-Lindholm) und Leon Pascal Kroiß (Teutonia 05 Ottensen/Hamburg) zwei Anschlusskader neue Perspektiven bei Oberligisten.

 

Dafür konnten zunächst zum Trainingsauftakt sechs Neuzugänge präsentiert werden. Von Ligarivalen kamen Julian Stöhr (Drochtersen/Assel), Angelos Argyris (VfB Oldenburg) und Tayfun Can (Norderstedt), wobei es für die beiden Letztgenannten eine Rückkehr war. Offensivspieler Fabian Graudenz versuchte nach seiner Zeit beim Drittliga-Absteiger Energie Cottbus an der Förde einen Neuanfang. Mit Jonas Andersen wechselte ein junger dänischer Angreifer auf Leihbasis an die Bredstedter Straße. Zum Trainingsstart war zudem mit Ture Blaue ein junger deutsch-dänischer Abwehrspieler dabei. Kurz nach dem Saisonstart kam mit Casper Olesen ein weiterer dänischer Angriffsspieler. Als letzter und achter Neuzugang wurde Mitte August mit Jovan Vidovic, der den SV Meppen verließ, ein erfahrener Drittliga-Spieler geholt. Ebenso wichtig wie die Spielerzugänge war, dass mit Klaus-Peter („KaPe“) Nemet ein erfahrener Profi als Co-Trainer das Funktionsteam verstärkte.

 

 

Knappe Siege, Rückschläge in den Spitzenspielen

 

Wie in den Vorjahren legte unsere Mannschaft keinen guten Saisonstart hin. Die neue Serie begann zur feierlichen Saisoneröffnung vor 1.722 Zuschauern mit einer ärgerlichen 1:2-Niederlage vor eigenem Publikum gegen den Titelverteidiger VfL Wolfsburg II. Nach zwei schwer erkämpften Auswärtssiegen beim Aufsteiger Hannoverscher SC (1:0) und TSV Havelse (2:0) setzte es beim zweiten Heimspiel die zweite Niederlage – ein 0:2 gegen Rehden. Siege in Oldenburg (2:1) nach 0:1-Pausenrückstand, gegen den Hamburger SV II (2:0) vor über 1.500 Fans und in letzter Sekunde der Nachspielzeit durch einen Freistoßtreffer von Julian Stöhr gegen Norderstedt (1:0) sowie ein durchaus beachtliches 1:1-Remis nach 0:1-Rückstand beim Angstgegner SV Werder Bremen II sorgten danach für einige Zuversicht, ehe Weiche zum Landesderby in Lübeck antreten musste. In jenem Spiel an der Lohmühle unterlag die bessere Mannschaft dem Gastgeber vor 3.165 Zuschauern durch Gegentreffer in der Schlussphase unglücklich mit 0:2.

 

Die Niederlage warf Weiche nicht um. Gegen Hannover 96 II gelang durch das goldene Tor von Angelos Argyris (82.) in der Schlussphase ein 1:0-Sieg, in Drochtersen erzielte Torge Paetow in der Nachspielzeit den Treffer zum 2:1-Sieg nach 0:1-Pausenrückstand. Und auch gegen Jeddeloh II wurde der 0:1-Pausenrückstand durch Tore in der Schlussphase noch zu einem 2:1-Sieg gedreht. Dieses Kunststück gelang dann in Altona nicht mehr. Hier reichte es nach dem Pausenrückstand lediglich zu einem 1:1-Remis. Der Dämpfer gegen den Hamburger Kultverein wurde aber glänzend verarbeitet. Gegen Lüneburg (5:1) und den FC St. Pauli II (4:1) konnte Weiche nicht nur dreifach punkten, sondern die höchsten Siege einfahren. Nach dem Spielausfall in Kiel zum Abschluss der Hinrunde folgte der Rückrundenauftakt mit dem wegweisenden Spiel beim Titelverteidiger in Wolfsburg. Wieder hatte sich unsere Mannschaft für die Begegnung mit einem Meisterschaftsfavoriten viel vorgenommen, doch die Partie lief in andere Bahnen. Am Ende hieß es 3:0 für den gastgebenden Tabellenführer. Auch das dritte Spitzenspiel wurde damit verloren, obgleich Weiche erneut mit dem Kontrahenten mindestens auf Augenhöhe war.

 

Nachdem der Hannoversche SC mit 4:1 bezwungen worden war, riss nach sieben Siegen die Heimserie. Gegen Havelse unterlag Weiche mit 0:2. Es schien das Ende aller Hoffnungen zu sein, in den Spitzenkampf eingreifen zu können. Mitnichten! In Rehden bei einem sehr starken BSV Schwarz-Weiß sprang ein 1:0-Auswärtssieg heraus, und gegen Oldenburg gelang mit dem 2:1-Sieg nach 0:1-Rückstand die Wiederholung aus dem Hinspiel. Wenn es noch eines Beweises für die Nehmerqualitäten von Weiche bedurft hätte: Dieser bereits vierte 2:1-Sieg nach 0:1-Pausenrückstand, zu dem Torge Paetow (89.) kurz vor Ultimo traf, wurde nach „Gelb-Rot“ gegen Kapitän Christian Jürgensen (37.) sogar in Unterzahl erkämpft. Es war im Übrigen der einzige Platzverweis für einen Flensburger. Außerdem stehen 42 Gelbe Karten in der Fairplay-Bilanz des SC. Jovan Vidovic musste als bislang einziger Flensburger wegen fünf Gelben Karten einmal aussetzen; Christian Jürgensen wird nach seiner Gelb-Roten Karte im ersten Spiel des Frühjahrs fehlen. Nach bislang vier Verwarnungen sind die Dauerbrenner Torge Paetow und Tim Wulff sowie Kapitän Christian Jürgensen und Casper Olesen am stärksten von einer „Gelb“-Sperre bedroht. Insgesamt reicht es derzeit lediglich zu Platz 12 der Fairplay-Tabelle.

 

 

Drei Heimniederlagen, aber auch fünf Auswärtssiege

 

Nachdem Weiche mit gleich zwei Heimniederlagen hintereinander – 1:2 gegen Wolfsburg II und 0:2 gegen Rehden – in die Saison gestartet war, gelangen vor eigenem Publikum sieben Siege nacheinander, wobei dem 2:0 gegen den HSV II zunächst drei knappe Erfolge folgten, bei denen unsere Mannschaft erst in der Schlussphase oder sogar in der Nachspielzeit in Führung gehen konnte (Norderstedt, 90.+4; Hannover 96 II, 82.; Jeddeloh II, 82.). Danach gewann Weiche dreimal deutlich (Lüneburg 5:1, St. Pauli II 4:1, HSC 4:1), ehe es gegen Havelse (0:2) die dritte Heimniederlage setzte. In der Heimtabelle bedeutet das momentan Platz drei.

 

Auswärts zeigte unsere Mannschaft ebenfalls ihre Qualitäten gerade in der Schlussphase. So erzielte Weiche in Havelse (85., 90.) und Drochtersen (90.+1) die entscheidenden Tore erst kurz vor Ultimo. Insgesamt kann sich die Bilanz in fremden Stadien mit fünf Siegen und zwei Remis (in Bremen und Altona) bei nur zwei Niederlagen (in Lübeck und Wolfsburg) durchaus sehen lassen. Zwar bedeutet die Bilanz derzeit lediglich den sechsten Platz der Auswärtstabelle. Weiche hat aber auch erst neun Partien in fremden Stadien spielen können. Bemerkenswert hierbei: Der SC kam dabei insgesamt auf 10:9 Tore.

 

 

Aus im Landespokalhalbfinale

 

Im zweiten Wettbewerb, dem SHFV-LOTTO-Landespokalwettbewerb, gab es für Weiche das bittere Aus schon im Halbfinale. Zweimal nacheinander hatte unsere Mannschaft das Endspiel erreicht. Diesmal setzte Oberligist SV Todesfelde in der Vorschlussrunde das Stoppzeichen. Wie in der Saison zuvor – damals 0:1 im Finale in Lübeck – bedeutete der einzige Gegentreffer im gesamten Wettbewerb die entscheidende Niederlage. Todesfelde hatte in der Nachspielzeit getroffen – so spät, dass es unserer Mannschaft nicht mehr möglich war, den Fehler zu korrigieren. Zuvor waren in Lägerdorf (2:0) und gegen den Liga-Rivalen Heider SV (5:0) souveräne Siege gelungen.

 

 

Platz 5 in der Zuschauertabelle

 

In der Zuschauertabelle musste Weiche den dritten Platz aus dem Vorjahr abgeben. Mit dem Heider SV (im Schnitt 1.292) und Altona 93 (1.261) stiegen zwei Mannschaften in die Regionalliga auf, die auf treue Fans bauen können und sich im Ranking aktuell hinter den weiterhin führenden traditionsreichen Ex-Zweitligisten VfB Lübeck (3.004) und VfB Oldenburg (1.418) einordnen. Weiche liegt mit einem aktuellen Schnitt von 878 Fans pro Partie auf Platz fünf, obgleich immerhin 76 mehr als in der Zwischenbilanz vor zwölf Monaten (damals 802) vermerkt sind. Den besten Weiche-Besuch gab es gleich im Eröffnungsspiel gegen den Titelverteidiger VfL Wolfsburg II, als 1.722 Fans begrüßt werden konnten. Auch gegen den Hamburger SV II wurde es vierstellig (1.512.). Zuletzt pilgerten am 23. November gegen Havelse und am 7. Dezember gegen Oldenburg hingegen lediglich 646 bzw. 648 Zuschauer ins Manfred-Werner-Stadion.

 

Für die verbleibenden Heimspiele darf Weiche einiges hoffen. Unter den ausstehenden sechs Begegnungen im Manfred-Werner-Stadion geht es gleich dreimal gegen attraktive Landesrivalen (Heide, Kiel II, Lübeck), wobei man gespannt sein darf, wie gerade die Mittwochabend-Termine unter Flutlicht gegen Heide (4. März, 19 Uhr) und Holstein II (8. April, 19 Uhr) angenommen werden. Gegen den VfB Lübeck (14.3., 13.30 Uhr) ist ohnehin eine große Kulisse zu erwarten. Auch das erste und das letzte noch ausstehende Heimspiel gegen Werder Bremen II (29.2., 13.30 Uhr) bzw. Altona 93 (18.04., 13.30 Uhr) haben aufgrund der Attraktivität der Kontrahenten das Potential, den einen oder anderen Fan zusätzlich anzulocken. Weiterer Heimkontrahent ist die SV Drochtersen/Assel (28.03., 13.30 Uhr).

 

 

21 eingesetzte Spieler in 20 Liga-Spielen

 

Trainer Daniel Jurgeleit setzte in der laufenden Saison bislang 21 Akteure ein. Einzig Torhüter Florian Kirschke (20 Spiele/kein Tor) und Neuzugang Angelos Argyris (20/4) verpassten keine Spielminute. Auf die volle Spielzahl kamen auch Vizekapitän Torge Paetow (20/5) und – bei insgesamt 13 Ein- oder Auswechslungen – Angreifer Tim Wulff (20/4). Sofern sie fit und – im Fall von Jovan Vidovic – nicht gesperrt waren, zählten zudem der nach Saisonbeginn verpflichtete Abwehrrecke Jovan Vidovic (15/1), Kapitän Christian Jürgensen (18/2) sowie der zentrale Mittelfeldspieler Dominic Hartmann (18/5) zum nahezu uneingeschränkt gesetzten Personal. Mit den beiden Neuzugängen Angelos Argyris und Jovan Vidovic, die sich sofort unangefochten Plätze in der Stammelf sichern konnten, stellte Weiche konsequent auf eine Viererkette in der Defensive um, wobei beide die kopfballstarke Innenverteidigung bilden. Ergänzt um Stammtorhüter Florian Kirschke und Kapitän Christian Jürgensen, der hinten links oder vor der Kette verteidigt, sowie dem zweikampfstarken Torge Paetow, der hinten rechts oder ebenfalls auf der „Sechs“ agieren kann, ergibt sich ein Bollwerk, das maßgeblichen Anteil am aktuell besten Defensivkennwert der Liga hat: Weiche hat nach 20 Partien erst 20 Gegentore kassiert.

 

Relativ sichere Kandidaten für die Startelf von Trainer Daniel Jurgeleit waren außerdem Außenverteidiger Kevin Njie (17/-), Außenbahnspieler Ilidio Pastor Santos (15/-), der „Sechser“ Finn Wirlmann (12/-) sowie die Stürmer Casper Olesen (15/5), Fabian Graudenz (15/1) und Jonas Andersen (19/-). Letztgenannter, der Weiche nach nur einem halben Jahr wohl wieder verlassen wird, wurde rekordverdächtige zwölfmal ein- und sechsmal ausgewechselt. Sowohl der schnelle Marvin Ibekwe (10/1) als auch Linksfuß Julian Stöhr (10/1), die erst im Spätherbst wieder verstärkt berücksichtigt wurden, werden ihre Spielanteile deutlich erhöhen wollen. Dieses trifft fraglos ebenso auf die über längere Zeit fehlenden bzw. angeschlagenen Gökay Isitan (11/1), Kevin Schulz (7/1) und Jonas Walter (4/-) bzw. den zuweilen beruflich oder gesundheitlich verhinderten Patrick Thomsen (9/1) sowie Florian Meyer (3/-) zu, die allesamt im Vergleich zum Vorjahr deutlich seltener zum Zuge kamen. Überhaupt keine Einsatzzeiten hatten der zuverlässige Ersatztorhüter Raphael Straub, der langzeitverletzte Nedim Hasanbegovic und der Rückkehrer Tayfun Can. Einen Kurzeinsatz konnte Ture Blaue verzeichnen, der in Rehden sein Debüt feiern konnte.

 

Während die Konkurrenten VfL Wolfsburg II mit Mamoudou Karamoko (12 Saisontore) und John Iredale (10) sowie VfB Lübeck mit Ahmet Metin Arslan (13) und Patrick Hobsch (12) jeweils „echte Torjägerpaare“ in ihren Reihen haben, verteilt sich die Trefferausbeute bei Weiche auf viele Schultern. Von den 13 Flensburger Torschützen sind Defensivspezialist Torge Paetow, Mittelfeldantreiber Dominic Hartmann und Stürmer Casper Olesen mit fünf Treffern bislang am erfolgreichsten. Da zudem Innenverteidiger Angelos Argyris und Stürmer Tim Wulff ihre Abschlussqualitäten mit jeweils vier Toren ebenfalls unter Beweis stellen konnten, ist die Offensive schwer berechenbar. Es fehlt jedoch ein „Torgarant“. So wundert es nicht, dass Weiche mit 32 erzielten Treffern aus 20 Partien vor allem gegenüber dem Tabellenführer VfL Wolfsburg II (67 (!) Tore aus 22 Spielen) und dem Zweiten VfB Lübeck (54/21) deutlich seltener ins Schwarze getroffen hat.

 

Aus unserer Oberliga-Mannschaft stand zuweilen Torhüter Ingmar Struck im Regionalliga-Aufgebot, ohne allerdings zum Einsatz zu kommen. In den ersten Monaten der aktuellen Saison konnten zudem einige Akteure aus dem Kader von Daniel Jurgeleit durch Einsätze in der jungen Oberliga-Mannschaft wertvolle Spielpraxis sammeln, um sich für Aufgaben in der vierthöchsten Liga zu empfehlen. Umgekehrt schaffte den Weg außer dem Torwarttalent Ingmar Struck noch keiner. Hier gibt es, was die Durchlässigkeiten in beide Richtungen betrifft, sicherlich Optimierungsmöglichkeiten.

 

 

Auftakt beim HSV II, vier Gastspiele zum Schluss

 

Für die „Restrunde“ stehen zwölf Spieltage sowie für Weiche zwei Nachholspiele auf dem Programm. Bislang entspricht die Rückrundenbilanz nach immerhin fünf absolvierten Partien genau jener der Hinrunde (drei Siege, zwei Niederlagen, neun Punkte). Springt am Ende eine ähnliche Punktausbeute wie in der Hinrunde heraus, dann sollten die Schützlinge von Trainer Daniel Jurgeleit in der Abschlusstabelle unter den ersten Drei landen. Um sogar in den Spitzen- und Aufstiegskampf eingreifen zu können, müsste indes wohl eine noch bessere Bilanz gelingen und dementsprechend schon sehr viel passieren. Dazu wäre wiederum ein gelungener Auftakt ins Jahr 2020 sehr hilfreich. Erster Kontrahent wird am 22. Februar auswärts ab 13 Uhr der Hamburger SV II sein, ehe eine Woche später, am „ominösen“ 29. Februar, ab 13.30 Uhr mit dem SV Werder Bremen II eine traditionell sehr spielstarke Mannschaft im Manfred-Werner-Stadion gastieren wird. Schon im Vorjahr war der Werder-Nachwuchs der erste Heimgegner im Fußballfrühjahr (1:1). Will Weiche oben dranbleiben, dann wäre der erste Sieg im zehnten Aufeinandertreffen mit den jungen Grün-Weißen fällig. So ist eine sehenswerte und spannende Partie zu erwarten. Daher sollten sich Flensburger Fußball-Fans diesen Leckerbissen nicht entgehen lassen.

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Verstanden!