SC Weiche Flensburg 08
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Erst der junge HSV, dann Flutlichtpremiere

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Endlich geht es wieder los! Seit dem 7. Dezember 2019 ist viel Wasser von oben in die Förde geflossen. An jenem Vorabend des zweiten Advents kam der SC Weiche Flensburg 08 vor eigenem begeisterten Publikum nach der Gelb-Roten Karte gegen Christian Jürgensen in Unterzahl und einem 0:1-Pausenrückstand in der Regionalliga Nord zu einem umjubelten 2:1-Heimsieg gegen den VfB Oldenburg. Elf Wochen später, am Sonntag, 23. Februar 2020, geht es für unsere Mannschaft in der Liga wieder um Punkte. Ab 13 Uhr steht das Auswärtsspiel im Wolfgang-Meyer-Stadion beim Hamburger SV II auf dem Programm. Will Weiche noch in den Titelkampf eingreifen, dann muss aus Hamburg-Stellingen etwas Zählbares her. Nur fünf Tage später gibt es dann die mit Spannung erwartete Flutlichtpremiere im Manfred-Werner-Stadion. Am Freitagabend, 28. Februar 2020, gastiert ab 19 Uhr mit dem SV Werder Bremen II eine spielstarke Vertretung in unserer dann erstmals in der Dunkelheit hell-erleuchteten Arena an der Bredstedter Straße. Die Vorfreude ist riesig. Das besondere Fluidum eines Flutlichtspiels wird auch an der Förde sicherlich einige Neugierige mehr anlocken. Mit dem grün-weißen Kontrahenten von der Weser kommt zudem ein attraktiver Gegner, den Weiche in bislang neun Liga-Duellen nicht bezwingen konnte. Wenn das keine guten Voraussetzungen für einen mitreißenden Fußballabend sind ...!

 

Vorher allerdings geht es an der Elbe beim jungen HSV um Punkte. Der vom Ex-Kieler Hannes Drews trainierte Nachwuchs der Rothosen hat seine sieglose Serie nach den beiden jüngsten Pleiten in Hannover – erst 0:2 beim HSC, dann am Montagabend 1:2 bei Hannover 96 II – auf acht Spiele verlängert. Immerhin hat der HSV II aber den Vorteil, bereits zwei Ligapartien im neuen Jahr absolviert zu haben. Die Frage stellt sich, wie unsere Mannschaft die elf punktspielfreien Wochen überstanden hat und aktuell in Form ist.

 

Zum Jahreswechsel verließ der geliehene Stürmer Jonas Andersen unsere Mannschaft, um in seine dänische Heimat zurückzukehren. Nur wenig später, Anfang Januar, erreichte Weiche beim SHFV-LOTTO-Hallenmasters vor fast 9.000 Zuschauern das Finale, das dann gegen den SV Todesfelde bekanntlich mit 1:3 verloren ging. Nach einer weiteren Woche Pause begann Weiche schließlich mit der „richtigen“ Vorbereitung auf die „Restrunde“ in der Liga, wobei neben den zwölf regulären Spieltagen auch die beiden Nachholpartien gegen Heide und Holstein II anstehen werden. Noch bevor der erste Testvergleich mit Inter Türkspor Kiel anstand, wurde die Rückkehr von Nico Empen besiegelt. Der Stürmer war erst im vergangenen Sommer zum SV Rödinghausen gewechselt, wo er – vor allem krankheitsbedingt – nicht wie erhofft zum Zuge kam. Nun übernahm er den Kaderplatz und die Trikotnummer 21 des abgewanderten Jonas Andersen.

 

Personell gab es in der Winterpause eine weitere wichtige Entscheidung. Bekannt wurde, dass der bisherige Kapitän Christian Jürgensen im Sommer die Nachfolge von Harald Uhr als Geschäftsführer der Liga-GmbH übernehmen und zugleich seine eigene erfolgreiche Fußball-Karriere beenden wird. Bis dahin wird „Jürgi“ auf dem Platz wie immer sicherlich alles geben.

 

Bei jenem Test in Kiel fehlte Nico Empen noch. Seine Abwesenheit fiel angesichts eines klaren 9:2-Sieges sportlich auch nicht ins Gewicht. Zu überlegen agierte der Regionalligist gegen den Oberligisten, wobei Trainer Daniel Jurgeleit zur Pause (4:1) fast komplett wechselte. Tim Wulff und Casper Olesen, die vier- bzw. dreimal trafen, sowie Gökay Isitan und Marvin Ibekwe sorgten bei Inter Türkspor für „alle Neune“. Auffällig war allerdings, dass Weiche in der Defensive nicht ohne Makel blieb. Und: Neben Gökay Isitan, der danach verletzt ausfiel, war erst- und leider zugleich letztmals Nedim Hasanbegovic am Ball. So ist zu erwarten, dass neben Florian Meyer, der kein einziges Vorbereitungsspiel bestreiten konnte, auch Gökay Isitan und Nedim Hasanbegovic zumindest gegen den HSV II fehlen werden. Vierter Ausfall wird Kapitän Christian Jürgensen sein, der bekanntlich seine Gelb-Rot-Sperre absitzen muss. Alle anderen sollten fit sein und zur Verfügung stehen, wobei Florian Kirschke und Angelos Argyris zuletzt ebenfalls noch angeschlagen waren.

 

Nach dem souveränen 9:2-Sieg bei Inter Türkspor Kiel folgte der Gastauftritt beim dänischen Drittligisten Middelfart BK. Dort ging es ordentlich zur Sache. Nach dem sehenswerten Führungstreffer von Dominic Hartmann nach dessen Solo von der Mittellinie (11.) nutzten die Dänen noch vor der Pause die Unentschlossenheit in der Weiche-Defensive, um das Spiel zu drehen (35., 40.). Middelfart BK siegte in der hart geführten Partie letztlich mit 2:1.

 

Beim traditionellen Vorbereitungsgegner Kolding IF unterlag unsere Mannschaft eine Woche später mit 0:2 (0:0). Die Gastgeber begannen wie entfesselt, wirbelten mächtig und prüften das Defensivverhalten unserer Mannschaft auf Herz und Nieren. Als der Angriffswirbel schon deutlich nachgelassen hatte und das Schlimmste überstanden schien, kamen die Dänen doch zu zwei Treffern, während Weiche in der Schlussphase die ersten Abschlüsse verzeichnen konnte.

 

Nach dem Spielausfall einen Tag später, als Weiche beim PSV Neumünster testen wollte, gab es in der kurzfristig vereinbarten „Ersatzpartie“ beim TSB Flensburg „unter der Woche“ sogar drei Gegentreffer. Da sorgten die eigenen Tore von Tim Wulff und Marvin Ibekwe bei der 2:3 (1:1)-Niederlage lediglich für Ergebniskosmetik.

 

Im letzten Test ging es erneut nach Kolding. Gegner war diesmal Koldings Liga-Rivale Vendsyssel FF aus der zweithöchsten Spielklasse Dänemarks. Es wurde die spielerisch beste Leistung von Weiche in der Vorbereitung. Und doch gab es nach Abwehrfehlern eine unglückliche 1:2-Niederlage. Auch hier traf Tim Wulff (51.).

 

Fasst man die Eindrücke aus der Vorbereitung mit fünf Testvergleichen zusammen, so könnte bei zuletzt vier Niederlagen und insgesamt elf Gegentoren Skepsis überwiegen. Die drei Spiele gegen dänische Zweit- und Drittligisten stellten allerdings keine gewöhnlichen Testpartien dar. Hier ging es richtig zur Sache (mit insgesamt elf Gelben Karten!), und unsere Mannschaft wurde ordentlich geprüft. Die zuletzt gegen Vendsyssel FF gezeigte Leistung lässt jedenfalls hoffen, wie auch Ligamanager Marc Peetz versicherte: „Es war die beste Leistung in der Vorbereitung. Darauf können wir aufbauen, vor allem auf die zweite Halbzeit.“ So oder so – unsere Mannschaft ist gerade nach den Spielen gegen die dänischen Vertretungen, die nicht den typischen Testcharakter hatten, bereits im Rhythmus und kann dadurch den Nachteil ausgleichen, dass der HSV II bereits zweimal um Punkte ran musste, bevor er auf unsere Mannschaft treffen wird. Nach der Vorbereitung und den in den Testspielen gewonnenen Eindrücken kann außerdem positiv festgehalten werden, dass Trainer Daniel Jurgeleit einen sehr guten, ausgeglichenen Kader zur Verfügung hat, der ihm viele taktische Varianten ermöglicht und mit dem Ausfälle gut kompensiert werden können.

 

Und nach dem Spiel beim HSV II darf der Flutlichtabend gegen den jungen SV Werder Bremen gern kommen! Auf geht’s, Weiche!

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Verstanden!