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Der besondere Weiche-Weihnachtskalender: 24. Dezember

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Am heutigen 24. Dezember ist nun Heilig Abend. Es ist Weihnachten. Bevor die Geschenke ausgepackt werden, öffnen wir das 24. und letzte Türchen unseres kleinen Weihnachtskalenders, durch den wir mehr über unsere Spieler erfahren möchten. Nachdem die Serie am 1. Dezember mit Dominic Hartmann und folglich einem Spieler startete, der auf dem Platz vorangeht und bislang in der aktuellen Saison in den neun Regionalliga-Spielen des SC Weiche keine Minute gefehlt hat, sind es heute die beiden anderen Akteure mit Vorbildfunktion, die ebenfalls die volle Distanz von 810 Spielminuten bewältigt haben:

 

unsere Nummer 1: Florian Kirschke

 

und

 

unsere Nummer 5: Torge Paetow

 

Die beiden Spieler zählen seit Jahren zum absoluten Stammpersonal und zu den Stützen. Konnte schon der vormalige Trainer Daniel Jurgeleit auf keinen der beiden verzichten, so setzt auch dessen Nachfolger Thomas Seeliger auf die bewährten Kräfte.

 

Seitdem Florian Kirschke im Sommer 2013 seine Hamburger Heimat verließ, ist er bei Weiche Stammtorhüter. An der Elbe hatte er zunächst in der Jugend des Hamburger SV das Kicken gelernt, ehe er nach der U 17 im Jahre 2009 zum Stadtrivalen FC St. Pauli wechselte. Zu den Braun-Weißen hat er bis heute besondere Sympathien. Dabei hat er in mehr als sieben Flensburger Jahren auch hier schon einiges erlebt. Insgesamt stehen 241 Pflichtspiele für Weiche mit nur 240 Gegentoren auf seinem Konto. In der Regionalliga sind es 218 Spiele mit 215 Gegentreffern. Stolze 79mal stand in der Liga die „Null“. Hinzu kommen 19 Einsätze im Landespokal mit 17 Gegentoren. Hier gelang es ihm, elfmal unbezwungen zu bleiben. Zur Bilanz gehören außerdem beide DFB-Pokal- und beide Relegationsspiele um den Drittliga-Aufstieg. An seine grandiosen Paraden beim 1:0-Sieg gegen den VfL Bochum können sich Weiche-Fans sicherlich gut erinnern. Der Schlussmann, der vorzugsweise mit dem rechten Fuß agiert, hat gerade eine seiner Stärken darin, dass er von den Mitspielern auf den rechten wie auf den linken Fuß angespielt werden kann. Dass ihm die Kugel mal verspringt, kommt höchst selten vor. Seine Vorderleute können sich auf „Flo“ oder – um Verwechslungen mit Florian Meyer zu vermeiden – auf „Kirsche“ halt verlassen. Seine 1,87 m Körpergröße weiß er auch in der Luft bestens einzusetzen. Die Bochumer können davon ein Lied singen.

 

Inzwischen ist unsere Nummer „1“ privat ebenso im höheren Norden angekommen. Zusammen mit seiner Frau lebt er, vielbeschäftigt, in Tarp. So betreibt er eine private Torwartschule, wo er spezifisches Training anbietet, um anderen von seinen Erfahrungen partizipieren zu lassen. Nebenbei ist er auch noch Fernstudent, steht kurz vor dem Bachelor-Abschluss. Und wie wird er dann die Feiertage verbringen? „Im Kreise der Familie natürlich“, antwortet unser Torhüter, um dann zu ergänzen: „Ich halte mich da aber selbstverständlich an die Vorgaben. Es wurde bei uns in der Familie gerade bezüglich der älteren Familienmitglieder viel diskutiert, doch mein Großvater hat ein Machtwort gesprochen und besteht darauf.“

 

In der aktuellen Saison stand Florian Kirschke, der auch bei den Auswärtsspielen die moralische Unterstützung seiner Eltern und seiner Schwester hinter sich weiß, in allen neun Liga-Spielen über die volle Distanz auf dem Platz. Er blieb dabei viermal mit weißer „Torwart-Weste“ und hat ganze sechs Gegentreffer hinnehmen müssen. Das ist selbstredend Bestwert für die Nord-Gruppe und sicherlich nicht nur sein Verdienst. Der 28Jährige ließ sich gegen den HSV II nur durch zwei Strafstöße bezwingen. Auch bei Lüneburg – ein direkt getretener Freistoß, der unter die hochspringende Abwehrmauer an den Innenpfosten knallte – und bei Teutonia 05 – aus Nahdistanz nach einem Eckstoß – waren es Gegentore aus Standardsituationen. Einzig gegen Norderstedt und Kiel II musste unser Torhüter aus dem Spiel heraus Bälle passieren lassen.

 

Die Frage, welche Perspektiven er für 2021 sieht, beantwortet Florian Kirschke ungeachtet der ausgezeichneten Tabellensituation im Stile eines Profis ganz sachlich: „Ich freue mich einfach nur darauf, sobald wie möglich wieder ein Punktspiel bestreiten zu können; und das dann am besten im ausverkauften Manfred-Werner-Stadion.“

 

Dem könnte Torge Paetow sicherlich gut zustimmen. Der Kapitän des SC Weiche geht selbstredend auf dem Platz voran. Ihn wurmt es immer, wenn die Mannschaft nicht in Führung liegt. Der Defensiv-„Allrounder“ hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung hingelegt und mittlerweile auch Torjägerqualitäten entwickelt.

 

Im Sommer 2014 kam Torge Paetow von den A-Junioren von Holstein Kiel zu Weiche. Unter Trainer Daniel Jurgeleit eroberte sich der damals 19Jährige sofort einen Stammplatz als rechter Außenverteidiger. Durch seine starken Leistungen wurden Drittligisten auf ihn aufmerksam. So wechselte der Nordfriese im Sommer 2016 zum VfR Aalen nach Baden-Württemberg. Doch nach nur neun Einsätzen in der Dritten Liga kam er schon einen Sommer später wieder zurück an die Bredstedter Straße. Das Jahr in Aalen hatte ihn dennoch sichtbar weiter vorangebracht. So hatte Torge Paetow am Meistertitel in der Regionalliga Nord 2018 einen gehörigen Anteil. Leider fehlte er dann nach einer in der Schlussphase der Partie in Drochtersen erlittenen Verletzung in den beiden Entscheidungsspielen um den Drittliga-Aufstieg gegen den FC Energie Cottbus. Manche Flensburger fragen sich noch heute, wie diese Duelle wohl mit ihm ausgegangen wären. Die 20.000 lautstarken Cottbuser Fans hätten ihn – das ist gewiss – ganz bestimmt nicht eingeschüchtert, sondern eher weiter angespornt.

 

In der Folge beorderte Trainer Daniel Jurgeleit den auf dem Platz omnipräsenten Akteur in das – meistens defensive – Mittelfeld, wo Torge Paetow noch mehr Einfluss auf das Geschehen nehmen konnte. In der neuen Saison unter Trainer Thomas Seeliger ist er inzwischen in der Innenverteidigung angekommen. Hier bildet er zusammen mit Patrick Thomsen ein starkes Duo. Dass Torhüter Florian Kirschke eher selten ernsthaft geprüft wird, liegt gerade an diesen Strategen, die abgeklärt agieren und kaum aus der Ruhe zu bringen sind. Aktuell kommt unsere Nummer „5“ in den neun Liga-Spielen auf bemerkenswerte drei Tore – wohlgemerkt als Innenverteidiger. Bereits im Vorjahr hatte er bei fünf Treffern in 22 Partien der Regionalliga seine neue Vorliebe für das Toreschießen entdeckt. Ligaweit bekannt und gefürchtet ist unser Kapitän, der selbst bei entlegensten Auswärtsspielen seine Familie hinter sich wissen kann, als Einwerfer, der die Bälle bis an den gegnerischen Fünfmeterraum „heranschleudern“ kann.

 

Und wie sehen beim 25Jährigen die Planungen für die Festtage aus? Torge Paetow erzählt: „Weihnachten verbringe ich mit meiner Familie zu Hause. Normalerweise sind wir auch in die Kirche gegangen, was dieses Jahr sicherlich ausfallen wird. Generell schauen wir noch, wie wir das alles in dieser Zeit am besten über die Bühne gebracht bekommen.“ Das klingt ebenso ruhig und bedacht, wie sich der Norddeutsche auf dem Platz genauso selten aus der Fassung bringen lässt. So hat er aktuell erst eine Verwarnung auf dem Konto und somit gute Aussichten, 2020/21 keine Gelb-Sperre absitzen zu müssen.

 

Insgesamt hat der Spieler mit der großen Dynamik, der zwar vorrangig mit dem rechten Fuß handelt, den linken aber nicht nur zum Stehen gebraucht, für Weiche nun 169 Pflichtspiele bestritten und dabei 14 Tore erzielt. Er lief dabei 153mal in der Regionalliga auf, wo er 13 Treffer markierte. Hinzu kommen 14 Landespokalspiele mit einem Tor sowie beide DFB-Pokalspiele; selbstverständlich über jeweils 90 Minuten. Und wie sieht unser Spielführer die Perspektiven für 2021? Torge Paetow erzählt: „Generell als persönliches Ziel habe ich zuerst einmal, wieder auf dem Fußballplatz stehen zu dürfen beziehungsweise zu können. So wenig Zeit mit Fußball habe ich noch nie in einem Jahr gehabt. Des Weiteren will ich der Mannschaft helfen, dass wir da anschließen, wo wir aufgehört haben. Dazu will ich mit meiner Leistung beitragen.“ Und was meint er mit Blick auf die Mannschaft? Unser Kapitän abschließend: „Mit dem Team sieht das natürlich genauso aus: an der Leistung der bisherigen Saison anknüpfen und uns nicht von dieser Pause aus dem Tritt bringen lassen.“

 

Heute ist nun endlich Heilig Abend. Nicht nur Florian Kirschke und Torge Paetow, sondern die Spieler und Verantwortlichen des SC Weiche Flensburg 08 wünschen Fans und Förderern frohe Weihnachten. Auf dass alle gesund bleiben und wir 2021 gemeinsam wieder ein tolles Jahr haben werden!

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