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Der besondere Weiche-Weihnachtskalender: 22. Dezember

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Am heutigen 22. Dezember sind es noch zwei Tage bis Heilig Abend. Es wird immer weihnachtlicher. Die Spannung steigt ins Unermessliche. Öffnen wir diesmal also das 22. Türchen unseres kleinen Weihnachtskalenders, durch den wir mehr über unsere Spieler erfahren möchten. Heute ist es:

 

unsere Nummer 32: Martin Pitter

 

Es war am zweiten Spieltag in Heide. Weiche war nach der Halbzeitpause phasenweise unter Druck geraten und musste bange Schlussminuten überstehen, um die hauchdünne 1:0-Führung nach Hause zu bringen. Neben den bewährten Abwehrrecken Torge Paetow und Patrick Thomsen sowie Torhüter Florian Kirschke fiel dabei ein weiterer Abräumer auf. Dass dieser gerade einmal 21 Jahre alt war, konnte man seinem Agieren auf dem Platz nicht ansehen. Dabei war es – nach dem Debüt zum Saisonauftakt gegen Norderstedt – erst sein zweites Viertliga-Spiel. Martin Paustian Pitter, der zur Pause aus der offensiveren Mittelfeldreihe auf die „Sechs“ zurückgezogen worden war, zeigte damals Qualitäten eines „alten Hasen“. Er ließ sich bei eigenem Spielaufbau zuweilen zwischen die beiden Innenverteidiger fallen und dirigierte selbstbewusst das vor ihm liegende Geschehen, als hätte der 1,88 m große Mittelfeldspieler nie etwas anderes gemacht. Und bei Ballverlust jagte er im Spurt nach hinten und gab erst Ruhe, wenn er entweder die Kugel erobert hatte oder aber er und genug seiner Mitspieler hinter das Streitobjekt gelangt waren. Dabei zählt der Däne, der 2015 vom FC Sønderborg zur U 17 von Flensburg 08 gekommen war und danach zunächst die U 19, dann seit 2018 unsere U 23 durchlief, zum eher offensiv ausgerichteten Personal und erst seit dem vergangenen Sommer zum Regionalliga-Kader.

 

Nach dem halben Jahr in der vierthöchsten deutschen Liga kann eine kleine Zwischenbilanz gezogen werden. Aber fragen wir Martin Pitter doch erst einmal, wie er die anstehenden Feiertage verbringen wird. Der Däne mit verschmitztem Lächeln: „Zu Weihnachten haben wir in diesem Jahr in unserer Familie entschieden, uns in zwei Gruppen zu teilen. Normalerweise wären wir 13 gewesen, aber wir sind dieses Jahr bei mir in Dybbøl/Sønderburg, wo ich wohne, nur fünf Personen. Am 25. Dezember habe ich wie immer eine Weihnachtsfeier mit einem nahen Freund von mir. Da kriegen wir ein gutes traditionelles dänisches Weihnachtsessen. Das ist zum Beispiel Hering zur Vorspeise und danach Ente, Soße, Kartoffeln und viel mehr.“ Und dabei lächelt er wieder sympathisch.

 

Inzwischen hat Martin Pitter acht Einsätze in der Regionalliga absolviert. Außer in Heide spielte er auch gegen den HSV II komplett durch. Nur beim Gastspiel beim FC St. Pauli II fehlte er – leicht angeschlagen – im Kader von Trainer Thomas Seeliger, der auf ihn bereits in der SH-Liga gesetzt hatte. Die Oberliga-Bilanz von Martin Pitter ist mit elf Treffern in 41 Spielen zwischen 2018 und dem Saisonabbruch im März 2020 durchaus beachtenswert. Thomas Seeliger wusste, wen er da in den Regionalliga-Kader mitnehmen würde. Fraglos ist unsere Nummer „32“ eine Option für die Zukunft. Am 19. Januar kann der Däne seinen 22. Geburtstag feiern. Und wie sieht der junge Spieler selbst seine Perspektiven für das Jahr 2021? Martin Pitter: „Ich muss mich persönlich weiterentwickeln und von den ‚alten‘ Spielern lernen. Am Anfang der Saison habe ich schon relativ viel gespielt, viele Minuten bekommen und viel Erfahrung geholt. Nach einer kleiner Verletzungspause von vier Tagen gab es leider nicht so viel Zeit wie gehofft. Das ist mein erstes Jahr im Regionalliga-Bereich, und Rom wurde auch nicht an einem Tag gebeutet ...“ „Erbaut“, wollte er wohl sagen. Bei der Korrektur muss er – wie fast immer – Schmunzeln, um anzufügen: „Trotz dessen sind mein Ziel und meine Erwartung natürlich, dass ich nach der Corona-Pause in der Startelf stehe. Ich habe noch ein oder vielleicht zwei Monate, um mich vorzubereiten, und dann muss ich alles geben.“

 

Martin Pitter ist selbstbewusst und reflektierend. Auch wenn er über die Ziele der Mannschaft für das kommende Jahr spricht, merkt man dies seinen Worten an. Der junge Mann erzählt: „Für das Team habe ich die Hoffnung, dass wir im gleichen Tempo weiteragieren können wie bisher. Wir haben schon viel Gutes gezeigt, sind aber noch nicht fertig. Ich habe das Vertrauen, dass wir am Ende der Saison den Meisterschaftspokal und den SHFV-Lotto-Pokal in unseren Händen halten. Wir sind eine junge Truppe, und wo junge Spieler sind, gibt es auch viele Träume und viel Wille.“ Und wieder lächelt er ...

 

Bei solchem Philosophieren sieht man ihn wie immer Schmunzeln, fast so, als würde ein kleiner Junge einen Weihnachtsmann sehen. Immerhin: Bis Heilig Abend sind es jetzt nur noch zwei Tage ...

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