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Der besondere Weiche-Weihnachtskalender: 17. Dezember

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Am heutigen 17. Dezember sind es noch sieben Tage bis Heilig Abend. Es wird immer weihnachtlicher. Die Spannung steigt. Öffnen wir diesmal also das 17. Türchen unseres kleinen Weihnachtskalenders, durch den wir mehr über unsere Spieler erfahren möchten. Heute ist es:

 

unsere Nummer 61: Tayfun Can

 

Der Auftakt im Trikot des damaligen ETSV Weiche konnte für ihn persönlich als äußerst gelungen gelten. Bei der 1:7-Niederlage im Testspiel gegen den Bundesliga-Dino Hamburger SV – daran ist zu sehen, dass es inzwischen schon ein paar Jährchen her ist – hatte ein junger Neuzugang aus der U 19 von Holstein Kiel mit einem sehenswerten Freistoßtor zum zwischenzeitlichen 1:6 wenigstens einen Flensburger Glanzpunkt gesetzt. HSV-Torhüter Tom Mickel konnte dem Ball, der da unhaltbar im Netz landete, nur nachschauen, und die Weiche-Anhänger unter den 2.512 Zuschauern im Manfred-Werner-Stadion waren einen Moment entlang entzückt. Den Treffer an jenem 8. Juli 2016, einem Freitag, hatte Tayfun Can erzielt, und es sah beinahe so selbstverständlich aus, als hätte der damals 19Jährige in seinem (jungen) Leben zuvor nichts anderes gemacht.

 

Was derart vielversprechend begonnen hatte, setzte sich nicht so gradlinig fort. Tayfun Can bestritt in seinem ersten Jahr immerhin 15 Regionalliga-Spiele für Weiche, traf dabei beim 4:2-Heimsieg gegen Hildesheim – mit Dominic Hartmann in den VfV-Reihen – ins Schwarze. In der Meistersaison 2017/18 wurden es neun Kurzeinsätze. Der beidfüßige offensive Mittelfeldspieler suchte Spielpraxis und wechselte daher zum Ligarivalen nach Norderstedt. Beim 2:2-Remis im dortigen Edmund-Plambeck-Stadion gegen Weiche wurde er eingewechselt. Prompt bereitete er mit schöner Flanke den späten Ausgleichstreffer vor. Doch die Einsatzzeiten wurden eher weniger. Nach nur einem Jahr mit 15 Liga-Spielen verließ er Norderstedt wieder. Tayfun Can heuerte erneut an der Bredstedter Straße an. Aber sein zweiter Anlauf bei Weiche steht bislang ebenfalls unter keinem strahlenden Stern. Gerade als er Fuß zu fassen schien und Anfang März unter Flutlicht beim 2:1-Sieg gegen Heide sein kurzes Liga-Comeback geben konnte und danach gegen Norderstedt (0:0) sogar zur Startelf zählte, stoppte die Corona-Pandemie die Saison.

 

In der neuen Spielzeit unter Trainer Thomas Seeliger kam er noch zu keinem Liga-Einsatz. Beim 6:0-Sieg im Pokalspiel in Glückstadt erzielte unsere Nummer „61“ den Treffer zum 3:0. Ansonsten kann man dem technisch versierten Fußballer vorwiegend in unserer Oberliga-Mannschaft zusehen. Gegen Türkspor Kiel (2:0) und den TSV Kronshagen (0:2) durfte er für jeweils 90 Minuten das tun, was er mit am liebsten macht: spielen. Wer kann es ihm da verdenken, dass er als persönlichen Wunsch für 2021 genau das anmerkt. Kurz und knapp fällt seine Antwort auf eine entsprechende Frage aus: „spielen zu dürfen“. Vermutlich wäre es ihm völlig egal, ob er zentral hinter den Spitzen oder auf einer der offensiven Außenpositionen zum Zuge käme. Zu den Zielen der Mannschaft meint der inzwischen 23Jährige ebenso knapp: „Wenn es wieder los geht: da weitermachen, wo wir aufgehört haben!“

 

Zuvor kommen die Feiertage. „Ich verbringe Weihnachten mit der Familie“, sagt Tayfun Can nur kurz angebunden. So kann er bis dahin hoffentlich reichlich neue Kraft und Zuversicht tanken. Bis Heilig Abend sind es immerhin noch sieben Tage ...

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