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Der besondere Weiche-Weihnachtskalender: 15. Dezember

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Am heutigen 15. Dezember sind es noch neun Tage bis Heilig Abend. Es wird immer weihnachtlicher. Die Spannung steigt. Öffnen wir diesmal also das 15. Türchen unseres kleinen Weihnachtskalenders, durch den wir mehr über unsere Spieler erfahren möchten. Heute ist es:

 

unsere Nummer 70: Jacob Andersen

 

Als letzter Neuzugang stieß in diesem Sommer kurz vor dem Trainingsauftakt Jacob Getachew Andersen zu unserer Mannschaft. Der Däne mit äthiopischen Wurzeln hatte keinen guten Start. Zum ersten Testspiel in Sønderborg gegen den FC Sydvest 05 (1:1) saß er mit Muskelproblemen etwas traurig, aber mit positiver Ausstrahlung auf der sonnengefluteten Tribüne. Der meist gut gelaunte Stürmer musste dem Treiben seiner neuen Mannschaftskameraden hier wie in den folgenden Vorbereitungsspielen angeschlagen von draußen zusehen. Am Ende blieben ihm ganze 45 Testspielminuten – beim 1:0-Sieg gegen Altona –, um sich dem Trainer Thomas Seeliger anzubieten. Das war für den quirligen Dribbler wohl zu wenig.

 

Jacob Andersen, der schon in Norwegen bei Egersunds IK und in Island bei UMF Vikingur Olafsvik kickte, aber von Ringkøbing IF aus seinem Heimatland nach Flensburg kam, ist halt skandinavisch aufgestellt. So erzählt er, wie er die anstehenden Feiertage verbringen wird, in seiner Muttersprache: „Jeg skal holde jul med min far og mor og min lille bror. Min familie bor i København, og min bror bor i Sverige. Så vi ser ikke hinanden så tit, så jeg glæder mig til en aften hvor alle er samlet.“ Oder für alle: „Ich werde Weihnachten mit meinem Vater und meiner Mutter und meinem kleinen Bruder feiern. Meine Familie lebt in Kopenhagen, und mein Bruder lebt in Schweden. Wir sehen uns also nicht so oft, und ich freue mich auf einen Abend, an dem alle zusammen sind.“

 

Der Linksfuß hatte nach seinem nicht so einfachen Start in Flensburg sein Lächeln nicht verloren. Am zweiten Spieltag bei der Auswärtspartie in Heide durfte er dann sein Pflichtspieldebüt feiern, als er zur Pause beim Stand von 0:0 für den rechten Flügel eingewechselt wurde und am Ende den 1:0-Sieg mitfeiern konnte. Ein paar Wochen später gab er in den letzten 20 Spielminuten im Heimspiel gegen den HSV II sein Pflichtspieldebüt vor Flensburger Publikum. Und zwei Tage nach der ärgerlichen 1:2-Niederlage agierte er beim Pokalspiel in Glückstadt als vorderste Spitze, brachte dort beim 6:0-Sieg unsere Mannschaft mit einem „Murmeltor“ in Führung (11.) und verwandelte noch cool einen an ihn selbst verwirkten Strafstoß zum 5:0 (82.).

 

Und wie sieht der 27Jährige die Perspektiven für 2021? Unsere Nummer „70“ antwortet auf Dänisch: „Jeg håber corona snart er ovre, så vi kan forsætte den gode start som vi har fået og spille med i toppen hvor det er sjovt. Jeg bruger coronatiden til at holde mig i god form og være klar til vi må spille kampe igen.“ Heißt also: „Ich hoffe, Corona ist bald vorbei, damit wir den guten Start fortsetzen und um die Spitze spielen können, wo es Spaß macht. Ich nutze die Corona-Zeit, um in guter Form zu bleiben und bereit zu sein, wenn wieder Spiele anstehen.“ Der Dribbler ergänzt noch mit seinem freundlichen Lächeln: „Ønsker alle en god jul med deres familie. Pas på, indtil vi mødes igen.“ Der Gruß an alle auf Deutsch: „Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest mit ihrer Familie. Passt auf Euch auf, bis wir uns wiedersehen!“

 

Zuvor kommt noch Heilig Abend. Und bis dahin sind es immerhin noch neun Tage ...

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