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Der besondere Weiche-Weihnachtskalender: 14. Dezember

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Am heutigen 14. Dezember sind es noch zehn Tage bis Heilig Abend. Endspurt – es wird so langsam weihnachtlich. Die Spannung steigt. Öffnen wir diesmal also das 14. Türchen unseres kleinen Weihnachtskalenders, durch den wir mehr über unsere Spieler erfahren möchten. Heute ist es:

 

unsere Nummer 6: Kevin Schulz

 

Wenn Willy Brandt durch den „Kniefall von Warschau“ im kollektiven Gedächtnis bleibt, dann ist es bei Kevin Schulz das Knietor gegen Bochum, das bei den Weiche-Fans in der Erinnerung fest verhaftet ist. Der Treffer zum 1:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokalwettbewerbs am 19. August 2018 sorgte dafür, dass unsere Nummer „6“ vorübergehend sogar bundesweit im Rampenlicht stand. Aber Kevin Schulz hat in 141 Pflichtspielen für Weiche selbstredend mehr geleistet und zudem häufiger getroffen. Insgesamt schoss der vielseitig einsetzbare Akteur in jenen Partien 32 Tore. In der Regionalliga erzielte er in 129 Spielen für Weiche 30 Treffer.

 

„Schulle“ ist viel herumgekommen in seinem Fußballer-Leben, eher er im Sommer 2014 nach Flensburg ging. Er kickte schon bei Holstein Kiel, wo er bereits 2008/09 Regionalliga-Meister wurde, dem VfB Lübeck und dem VfR Neumünster. So blieb er folglich stets in Schleswig-Holstein. Das wird in diesem Jahr – Corona-bedingt – auch zu den Feiertagen so sein. Der 32Jährige: „Eigentlich war ich über Weihnachten und Silvester oft auf Reisen, so mit Rucksack in Vietnam, auf Mauritius und so weiter. Dieses Jahr werde ich aufgrund der Situation in Eckernförde bei meiner Familie sein. Es ist das erste Weihnachten mit unserer im März geborenen Tochter Marva. Da werden sich die Großeltern freuen.“

 

Ganz so freundlich ist unser „Allrounder“ auf dem Platz nicht immer. Gegenspieler können vermutlich ein Lied davon singen, wie er in Zweikämpfen mit allen Mitteln arbeitet. Der Rechtsfuß, der seit einiger Zeit keinen Friseur zu finden scheint, ist auf dem Rasen frech und hat auch abseits davon immer wieder einen lockeren Spruch auf den Lippen. So scheint der Schalk in ihm durch, wenn er seine persönlichen Ziele für 2021 absteckt: „Ich möchte mehr Scorerpunkte als Christopher Kramer erreichen und mehr Spielminuten als Finn Wirlmann und Malte Petersen zusammen sammeln, sodass ich die ‚Nr. 1‘ im ‚Kieler Auto‘ bin und die anderen aufziehen kann.“ Ergänzend erklärt er mit spitzbübischem Lächeln: „Die interne Auto-Rangfolge wird wöchentlich auf den Fahrten zum Montagstraining diskutiert und neu festgesetzt.“

 

Was die Perspektiven der Mannschaft betrifft, wird der gebürtige Kieler ernster, aber keineswegs weniger optimistisch. „Als Allererstes gilt es, so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen und wenigstens trainieren zu können. Danach heißt es, an die erfolgreichen Monate zu Beginn der Saison anzuknüpfen. In der Nord-Staffel unserer Regionalliga habe ich bisher kein Team gesehen, das besser ist als wir. Wir wollen dort auf jeden Fall so viele Punkte wie irgend möglich in die Aufstiegsrunde mitnehmen.“ Und weiter meint der bissige Kämpfer mit seinem typischen Augenzwinkern unter der wehenden Haarlocke: „In der Aufstiegsrunde muss man dann sehen, wie stark die Teams aus der Südstaffel der Regionalliga Nord sind. Ich denke aber: Auch da können wir eine gute Rolle spielen. Und eine dritte ‚Regio-Meisterschaft‘ – davon die zweite mit Weiche – wäre, na klar, auch nicht gerade schlecht.“

 

Stimmt! Für Weiche-Fans klingt das wie Heilig Abend. Aber bis dahin sind es noch immer zehn Tage ...

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