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Der besondere Weiche-Weihnachtskalender: 13. Dezember

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Am heutigen 13. Dezember und dritten Advent sind es noch elf Tage bis Heilig Abend. So langsam wird es weihnachtlich. Die Spannung steigt. Öffnen wir diesmal also das 13. Türchen unseres kleinen Weihnachtskalenders, durch den wir mehr über unsere Spieler erfahren möchten. Heute ist es:

 

unsere Nummer 20: Patrick Thomsen

 

Weiche ist ohne Patrick Thomsen eigentlich schon nicht mehr vorstellbar. Seit mehr als zehn Jahren kickt der Rechtsfuß im Manfred-Werner-Stadion, nachdem er im Sommer 2010 gemeinsam mit Jonas Walter von Schleswig 06 zum damaligen SH-Ligisten an die Bredstedter Straße gekommen war. Die beiden dienstältesten Akteure unserer Mannschaft befinden sich in ihrer elften Saison bei Weiche. Sie zählen – wie man so schön sagt – bereits zum Inventar. Satte 311 Pflichtspiele, davon 233 in der Regionalliga, zieren die Vita von Patrick Thomsen. In diesen Partien traf er insgesamt 27mal ins Schwarze; 15 Tore entfallen hierbei auf die vierte Liga.

 

Inzwischen ist der 30Jährige, den alle nur „Pedi“ rufen, ein vielbeschäftigter Familienvater. Als eher wortkarg galt unsere Nummer „20“ aber eigentlich schon immer. Auf die Frage nach den bevorstehenden Feiertagen kommt er aber in einen für ihn schon beinahe untypischen Redeschwall: „Ich verbringe Weihnachten dieses Jahr zu Hause mit der Familie. Es wird eine schöne Bescherung mit den Kindern geben und anschließend ein leckeres Essen.“

 

In der aktuellen Saison ist der Hüne endgültig ganz hinten angekommen. Agierte Patrick Thomsen vormals bevorzugt im Mittelfeld, so bildet er nun unter Trainer Thomas Seeliger gemeinsam mit Torge Paetow eine der besten Innenverteidigungen der Regionalliga Nord. Acht der neun Liga-Spiele stand „Pedi“ zur Verfügung; nur in der Partie beim Lüneburger SK Hansa fehlte er. Dass er sonst jeweils volle 90 Minuten auf dem Platz agierte, bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung. Zu wertvoll ist er in der Verfassung des vergangenen Herbstes für die defensive Stabilität und die gesamte Mannschaft. Nicht nur aufgrund seiner Größe von 1,90 m verfügt der gebürtige Flensburger über glänzende Übersicht und Kopfballstärke. Mit seiner Technik und Ruhe am Ball kann er viel „Luft aus dem Spiel nehmen“. Er ist oft ein wahrer „Turm“ in unserer Abwehr. Und je mehr andere Druck in kritischen Situationen spüren, desto gelassener scheint der Abwehrrecke zu werden. Die 20.000 lärmenden Cottbuser Fans nahm er beim Relegationsrückspiel 2018 vermutlich gar nicht wahr. Wenn es um ihn herum hektisch wird, spielt er gelassen seinen Stiefel weiter herunter. Seine norddeutsche Abgeklärtheit wurde sogar im vom Flensburger Journalisten Jan Kirschner geschossenen schleswig-holsteinischen „Sportfoto des Jahres 2018“ festgehalten. Vier aufgebrachte Wolfsburger Spieler bedrängten und beschimpften Patrick Thomsen bei einer kleinen Rudelbildung, doch der auf dem Boden sitzende Flensburger erduldet die Aufruhr mit dem kühlen Blick eines Unbeteiligten. Und wie sieht er die Perspektiven für das kommende Jahr? „Sportlich ist es mein Ziel, 2021 den aktuellen Tabellenplatz zu verteidigen und weiterhin als Mannschaft gute Leistungen auf dem Platz zu bringen. Persönlich setzte ich mir keine Ziele zum Jahreswechsel.“

 

Aber vor dem Jahreswechsel kommt Heilig Abend. Und bis dahin sind es noch elf Tage ...

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