SC Weiche Flensburg 08
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Oberliga-Team jetzt Zweiter

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Die zweite Mannschaft des SC Weiche Flensburg 08 bleibt in der Spitzengruppe der Fußball-Oberliga. Mit 4:1 (1:0) besiegte die Mannschaft von Trainer Thomas Seeliger Inter Türkspor Kiel. „Wir haben mit der nötigen Geduld gespielt und eine geschlossene Mannschaftsleistung geboten“, lobte Seeliger sein Team, das sich nach einer Viertelstunde Vorteile erspielte. In der 17. Minute schlenzte Sebastian Kiesbye den Ball am Tor vorbei und brachte drei Minuten später, als Bernd Ewers einen Schuss von Nicholas Holtze stark parierte, den Ball aus der Nahdistanz nicht am Inter-Keeper vorbei.

Auf der Gegenseite versuchten sich die Gäste mit einem Freistoß von Abdullah Ali Kalma und einem Distanzschuss von Furkan Sentürk. Sechs Minuten vor dem Pausenpfiff kamen die geduldigen Gastgeber zur Führung, als sie schnell über die rechte Seite agierten. Brian Jungjohann spielte zu Karl-Christian Melfsen, der zu Kiesbye passte. Der Stürmer zog wuchtig ab und traf unhaltbar zum 1:0 ins lange Eck.

Nach dem Wechsel versuchten die Gäste Druck zu entfachen und hatten auch eine Chance. Doch Veton Hodajs Schuss entschärfte Keeper Ole Rathmann, der rechtzeitig unten war (51.). Die Platzherren hatten danach mehr Raum, den sie mit schnellen Vorstößen nutzten. Nachdem Kiesbye nur zwei Minuten später mit einem Schuss an Ewers gescheitert war und Hendrik Ostermann verzog, bediente weitere zwei Minuten später Kevin Schulz Fleming Barth (Foto) im Strafraum. Der schoss aus halblinker Position zum 2:0 ein.

Nachdem Maximilian Waskow ein Kiesbye-Zuspiel direkt vor dem Tor auf den Fuß sprang und er so das 3:0 verpasste (63.), kamen die Gäste noch einmal zurück ins Spiel. Kalma bediente Marc Zeller auf der rechten Seite – dessen Flanke verwertete der ehemalige Weicher Shpend Meshekrani zum Anschlusstreffer (68.). Drei Minuten später hätte es noch besser für die Kieler kommen können. Doch nach einer erneuten Rechtsflanke, diesmal von Alban Jasari, knallte Erdogan Cumur den Ball aus zentraler Position an die Querlatte.

Doch die Flensburger lösten sich wieder aus der Umklammerung und profitierten dabei auch von einem Fehler im Aufbauspiel bei Inter Türkspor. So eroberte Jungjohann den Ball und spielte den Ball auf die linke Strafraumseite. Dort behielt Holtze die Ruhe und schoss zum 3:1 für die Gastgeber ein (80.). In der Nachspielzeit sorgte Barth nach einer Kombination über die linke Seite dann für den 4:1-Endstand (90.+2).

„Der Sieg für Flensburg ist verdient, aber zu hoch ausgefallen. Nach dem 0:2 haben wir das Spiel weiter nach vorne verlagert und wenn der Lattentreffer reingeht, dann kann es auch 2:2 ausgehen. Wir müssen im Angriff noch konsequenter werden“, erkannte Inter-Coach Özcan Atasoy den Erfolg der Gastgeber an, wusste aber auch, an was seine Mannschaft arbeiten muss.

„Wir haben gesehen, wie schnell es im Fußball gehen kann. Doch nach dem Lattenschuss haben wir uns wieder gefangen. Das war wichtig im Hinblick auf das Spiel nächste Woche gegen Holstein Kiel II. Das wird noch ein ganz anderes Kaliber“, so Flensburgs Trainer Thomas Seeliger mit Blick auf das Topspiel am Sonnabend (13.30 Uhr) gegen den Spitzenreiter aus der Landeshauptstadt.

 

Jörn Sämann, Bericht und Foto aus dem Flensburger Tageblatt vom 18. September