SC Weiche Flensburg 08
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1:2 Auswärtssieg in Oldenburg

  Spielinfo

Mit einem 2:1-Auswärtssieg beim VfB Oldenburg ist der Start des ETSV Weiche ins Punktspieljahr 2017 gelungen. Die Flensburger setzten sich in einem umkämpften Spiel ohne viele Torszenen nicht ganz unverdient durch und zogen in der Tabelle der Regionalliga Nord mit dem bisherigen Tabellenzweiten VfB Lübeck gleich.
Weiches Trainer Daniel Jurgeleit musste in Abwesenheit von Christian Jürgensen (Rückenprobleme) und Hendrik Ostermann (Auslandssemester in Neuseeland) seine Defensive umstellen. Er betraute Angelos Argyris mit der Rolle als Abwehrchef und ließ Patrick Thomsen und Jonas Walter an seiner Seite verteidigen. Im Mittelfeld nahm Kevin Schulz eine der defensiven Positionen ein, während vorne die flinken Fabian Arndt und Rene Guder um Routinier Fiete Sykora herum spielten. Oldenburgs Trainer Dietmar Hirsch ließ die gleiche Mannschaft auflaufen, die vor zwei Wochen gegen Lupo Martini Wolfsburg nur 3:3 gespielt hatte.

Die Oldenburger versuchten das Spiel in die Hand zu nehmen, doch das gelang ihnen nur phasenweise. Weiche spielte variabel, attackierte in einigen Situationen früh, zog sich dann wieder weit zurück. Insgesamt wirkten die Flensburger abgezockt und routiniert. Die erste Torchance hatte dennoch der VfB. Als Thomsen wegrutschte, hatte Ibrahim Temin auf einmal viel Platz, marschierte los und zog aus 20 Metern ab. Doch Florian Kirschke lenkte den Schuss zur Ecke (4.). Auf der Gegenseite hatte fünf Minuten Sykora den Blick für den gut postierten Guder, doch dessen Schuss lenkte Oldenburgs Keeper Fabian Klinkmann um den Pfosten (9.). Kurz darauf ging es umgekehrt: Weiche schaltete schnell um, Guder hängte Joshua Adomako ab und legte mit Übersicht quer für Sykora, der den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste (15.). Vier Minuten später köpfte Sykora nach einer Ecke knapp über das Tor. Mit der Führung im Rücken ließen die Gäste die Oldenburger aber mehr kommen. Die bissen sich an der kompakten Formation der Flensburger immer wieder die Zähne aus. Das änderte sich erst durch eine Freistoßvariante. Daniel Franziskus zirkelte den Ball vom Strafraumeck an den Fünfmeterraum, wo der Finne Henri Aalto im Gewühl am schnellsten reagierte und den Ball zum 1:1 über die Linie drückte (35.). Anschließend wechselte Hirsch bereits, nahm den schwachen Adomako raus und ließ fortan Thorsten Tönnies als Rechts- und Andreas Pollasch als Innenverteidiger spielen. Die zweite Hälfte bot weitgehend ein Spiel in eine Richtung – allerdings auch überwiegend plan- und ideenlos. Oldenburg rannte an. Doch nur selten kam ein Ball in der gefährlichen Zone an. Weiche stand hinten sicher, den Gastgebern fehlte in ihren Zuspielen die Präzision. So war ein Freistoß, den Torjäger Daniel Franziskus aus 26 Metern nur haarscharf am linken Pfosten vorbei setzte (55.), schon die größte Oldenburger Möglichkeit der gesamten zweiten Hälfte.

Karsten Lübbe // sh:z